Tirol: 83-Jährige in ihrer Wohnung von Serbin brutal niedergeschlagen und ausgeraubt

Notrufe zu Raubüberfällen gehören für Polizeibeamte in Österreich mittlerweile schon zum Alltag. Foto: Plani / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Notrufe zu Raubüberfällen gehören für Polizeibeamte in Österreich mittlerweile schon zum Alltag.
Foto: Plani / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
12. Oktober 2016 - 18:47

Weniger glimpflich als ihre Alterskollegin in Frankenmarkt am letzten Sonntag kam eine 83-jährige Pensionistin bei einem Überfall in ihrer Wohnung in Wörgl (Tirol) davon. Sie landete schwer verletzt im Krankenhaus, die Täterin flüchtete zunächst unerkannt.

Opfer wird brutal niedergeschlagen

Den letzten Dienstag Abend wird die betagte Dame sicher nicht vergessen können. Sie wurde in ihrer Wörgler Wohnung Opfer eines brutalen Überfalls. Als die Polizei nach einem Notruf am Tatort eintraf, fand sie die Pensionistin mit einer blutenden Kopfwunde am Boden liegend vor. Die Frau musste mit der Rettung zur ärztlichen Versorgung ins Bezirkskrankenhaus Kufstein gebracht werden.

Zeuge gibt entscheidende Täterbeschreibung

Den entscheidenden Hinweis zur Ausforschung der mutmaßlichen Täterin erhielt die Polizei durch die Aussage eines Hausbewohners. Er hatte beobachtet, wie eine unbekannte Frau die Wohnung des Opfers über den Balkon verlassen hat. Er konnte den Beamten eine gute Beschreibung der mutmaßlichen Täterin ("südländischer Typ") geben. So kamen die Beamten einer 49 Jahre alten Serbin auf die Spur.

Tatverdächtige ist polizeibekannt

Die Tatverdächtige dürfte bei der Polizei kein unbeschriebenes Blatt sein, denn aufgrund der Personenbeschreibung wussten die Beamten schnell, wen sie zu suchen hatten. Nur rund zwei Stunden nach der Tat klickten bei der Serbin unweit ihrer Wohnung die Handschellen.

Bei einer Hausdurchsuchung konnten Gegenstände, die vermutlich aus der Wohnung der überfallenen Pensionistin stammen, sichergestellt werden. Die Serbin zeigte sich daraufhin teilweise geständig. „Sie räumt zwar ein, in der Wohnung der 83-Jährigen gewesen zu sein, bestreitet aber, etwas mit den Verletzungen zu tun zu haben“, zitiert die Tiroler Tageszeitung einen Ermittler.

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