Nach mehreren brutalen Raubüberfällen schickt das Amtsgericht Bochum einen Marokkaner 16 Monate hinter Gitter.

Foto: Bild: opposition24.de / flickr (CC BY-ND 2.0)
Mutiger Richterspruch gegen „Antänzer“: Kein Platz für „Migrantendiebe“ in Deutschland

Amtsgericht Bochum, Montag, 10. Oktober 2016: Ein 30-jähriger marokkanischer Asylwerber wird wegen mehrfach mit Hilfe des sogenannten „Antanztricks“ getätigter Raubzüge zu einer Freiheitsstrafe von 16 Monaten verurteilt – ohne Bewährung, wie auch focus.de berichtet.

"Antanztrick ist eine Sauerei"

Der mutige Bochumer Amtsrichter Axel Deutscher fand in seinem Richterspruch sehr klare und deutliche Worte. Den unter diebischen Migranten, vor allem aus den Maghreb Staaten, äußerst beliebten „Antanztrick“ nannte er schlichtweg eine „Sauerei“.

Dem marokkanischen Täter gegenüber wurde der Richter bei seiner Urteilsverkündung noch deutlicher. Er attestierte dem Dieb „erhebliche kriminelle Energie“. „Ich glaube nicht, dass ihr Platz in Deutschland ist, sie sollten sich gut überlegen, wieder in ihre Heimat zurückzukehren“, erklärte Deutscher auch gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). 

Keine positive Sozialprognose in Deutschland

Dies war wohl darauf abgezielt, dass sich der Marokkaner scheinbar reuig zeigte und davon sprach, seine Zukunft in Deutschland verwirklichen zu wollen. Laut Aussage von Deutscher sei dies allerdings „eine Mist-Idee“. Nur zu schade, dass der kriminellen Zukunftsverwirklichung nun ein Riegel vorgeschoben wurde.

Der Forderung der Verteidigung nach einer Bewährungsstrafe wurde nicht nachgekommen. Als Begründung gäbe es offensichtlich „keinerlei hinreichenden Hinweise auf eine positive Sozialprognose“. Das Urteil des „hausverständigen“ Richters lautete daher auf 16 Monate unbedingter Freiheitsstrafe.

Täter bereits mit falschen Papieren eingereist

Der 30-jährige Marokkaner war im vergangenen Jahr, vermutlich im Pulk des Massenansturmes, bereits unter falschem Namen nach Deutschland eingereist. Im Mai dieses Jahres wurden zwei junge Männer am Bochumer Hauptbahnhof zu Opfern des Trickdiebes und seiner beiden bis dato unbekannten Komplicen. Die Täter umkreisten dabei ihre Opfer und zogen ihnen die Portemonnaies aus den Taschen. In der Nähe des Tatortes konnte der Marokkaner schließlich gestoppt werden.

„Antanztrick“ bei weiterem Opfer

Auf dem Festival „Bochum Total“ wurde eine Frau erneut zum Opfer des Trickdiebes. Sie wurde zunächst vom Täter von hinten angerempelt. Als sie das Gleichgewicht verlor, floh der Täter mit der erbeuteten Handtasche des Opfers.

Nach kurzer Flucht konnte der Marokkaner jedoch von Sicherheitskräften dingfest gemacht werden. Auf der vorangegangenen Flucht zwischen Festgelände und dem Ort der Ergreifung in der Humboldtstraße jhatte er noch zwei Zeugen tätlich angegriffen und durch Faustschläge verletzt. Seitdem wurde der Kriminelle in der JVA Bochum verwahrt.

Folgt dem "Willkommens-Koma" nun die Aufwachphase?

Zu hoffen bleibt nun, dass die mutige Entscheidung und Urteilsbegründung des Bochumer Amtsrichters richtungsweisend sein möge und Deutschland nach dem „Willkommens-Koma“ nun langsam in eine Aufwachphase übergeht.

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