Das wirre Weltbild des Grünen Volker Beck: Deutsche sollen die Sprache der Zuwanderer lernen. Deutschland ist ja ein Einwanderungsland. Predigen auf Deutsch?: Geht doch gar nicht!

Foto: Bild: Thomas Vogt / Wikimedia CC BY 2.0
Becks wirre Welt: Deutsche sollen Arabisch lernen

Der deutsche Grün-Politiker Volker Beck hat wieder einmal den Vogel abgeschossen. In einem Interview gegenüber n-tv brach Beck eine Lanze dafür, dass Deutsche notfalls die Sprache der Zuwanderer lernen sollten. Außerdem seien Predigten – etwa auf Arabisch – "ein bisschen Heimat".

Das Interview sollte man sich in voller Länge ansehen. Es lässt tief in die wirre Welt eines Grün-Politikers blicken, der als Verfechter einer liberalen Drogenpolitik im April dieses Jahres für Schlagzeilen sorgte, weil die Polizei bei ihm Drogen fand. Beck kaufte sich aber mit 7.000 Euro von einer Strafverfolgung de facto „frei“.

Beck ist egal, welche Sprache gesprochen wird

Verwundert ist Becks Blick, als ihn der Moderator aufklärt, wie er in diversen Ortschaften mit hohem Migrationshintergrund schief angeschaut werde. Beck meint darauf, man müsse das entspannter sehen, wie das andere Länder auch machen würden. Der Grüne nennt die USA, wo es Chinatown oder Little Italy gäbe. Becks Lösung für Deutsche, die eben die Araber nicht verstehen, klingt einfach:

Das  ist ein bisschen ein Unwohlsein, weil man das Gefühl hat, man bekommt was nicht mit. Aber wenn einem das wirklich wichtig ist, soll man halt diese Sprache lernen.

Und der Grüne legt nach:

Solange sich die Leute sich demokratisch verhalten ist mir egal in welcher Sprache die das tun. Keiner stört sich hier auf der Straße, wenn jemand Englisch spricht. Es gibt jetzt auf einmal so ein Gefühl, dass man sich bei allem unwohl fühlen muss und unheimlich schimpfen muss über Dinge, die in Deutschland schon seit 10, 20, 30 Jahren so sind.

Beck sieht Deutschland als Einwanderungsland

„Und in der Tat hätten wir in der Vergangenheit auch Fehler gemacht –  das muss ich schon sagen“, lässt Beck durchblicken. Doch sein Nachsatz hat es in sich: „Insbesondere die CDU hat lange die Realität verweigert, dass wir ein Einwanderungsland sind.“ Beck hat auch eine Antwort für jene parat, die kritisierten, dass die Politik Deutschland kaputt mache. „Die haben sich von Deutschland verabschiedet“, meint er. Von einem Deutschland, das eine „Basis von Gleichheit in der Verschiedenheit“ habe – was immer er auch damit gemeint hat.

Predigen auf Deutsch? Das geht nicht!

„Diese Leute wollen zurück in die beschauliche Welt des 19. Jahrhunderts, das Kaiserreich oder noch schlimmere Zeiten“, verkündete er vor laufender Videokamera. Der Moderator fragt: „Müsste man nicht sagen: keine Bäckerschilder auf Türkisch und Arabisch, sondern auf Deutsch und keine Predigen Türkisch und Arabisch?“ „Das geht nicht“, stellte Beck klar, das gehöre zur Religionsfreiheit dazu: „Es ist auch ein bisschen Heimat, dass man auch ein Gottesdienstangebot kriegt in der eigenen Sprache.“

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