„Sorgen Sie dafür, dass die Demokratie und die Freiheit in Österreich gelebt werden kann“, wird für die Wahl Van der Bellens geworben. Mit Norbert Hofer geht offenbar die Demokratie zugrunde.

Foto: Bild: Auszug aus dem Magazin SPÖ aktiv / Buchkirchen
Eklat um rote Werbung für Van der Bellen – Hofer für SPÖ-Ortsgruppe scheinbar ein Anti-Demokrat

In Oberösterreich sorgt die SPÖ anlässlich der Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl für einen handfesten Eklat. In einem Magazin der SPÖ Buchkirchen (Bezirk Wels-Land) – Unzensuriert.at hat drei Seiten als PDF dokumentiert – wird massiv für den Grün-Kandidaten Alexander Van der Bellen geworben und dem freiheitlichen Kandidaten Norbert Hofer indirekt unterstellt, nicht demokratisch zu sein.

Auf Seite 3 des Magazins heißt es in einem – grammatikalisch ebenfalls fehlerhaften – Wahlaufruf:

Nehmen Sie an der Bundespräsidentenwahl teil, und sorgen Sie dafür, dass die Demokratie und die Freiheit in Österreich gelebt werden kann.

Darunter wird mit einem Kreuzerl für Alexander Van der Bellen geworben. Die SPÖ tut so, als wäre allein Van der Bellen demokratisch.

Van der Bellen ein "Bildungsbürger", Hofer "auffällig"

Als Draufgabe wirbt die SPÖ-Landeschefin und Landesrätin Birgit Gerstorfer ganzseitig und prominent auf der ersten Seite für die Wahl von Van der Bellen. „Unsere Demokratie braucht Ihre Stimme“, heißt es. Ein Wahlspruch, den man vielfältig deuten kann. Außerdem wird Van der Bellen auf Seite 4 als bedächtiger Professor gelobt, ein „Bildungsbürger“ und Vertreter der Chancengleichheit. Hofer wiederum sei mit mehrdeutigen Aussagen „auffällig geworden“.

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