FPÖ-Politiker Maximilian Krauss erkennt, dass in Wien gerade eine neue Generation teilweise fanatischer Dschihadisten herangezogen wird.

Foto: Bild: Maximilian Krauss / facebook.com
Studie deckt auf: Junge Moslems in Wien akut radikalisierungsgefährdet – 27 Prozent befürworten Dschihad

Eine Studie aus dem Winter 2014/2015, die im Auftrag des Rathauses durchgeführt worden ist, kommt erst jetzt an die Öffentlichkeit. Grund für die Verzögerung dürfte der Schluss sein, der sich aus dieser Studie ergibt: Junge Muslime in Wien sind gefährdet, sich zu radikalisieren.

Befragt wurden damals 421 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren in dreißig Einrichtungen der städtischen Jugendarbeit. 216 dieser Jugendlichen waren Mohammedaner.

58 Prozent der Jugendlichen radikalisierungsgefährdet

Ergebnis der Studie ist, dass 27 Prozent der befragten muslimischen Jugendlichen stark radikalisierungsgefährdet sind. Weitere 31 Prozent der jungen Mohammedaner zeigten eine leichte bis mittlere Gefährdung, sich radikalen Tendenzen hinzugeben, und die Minderheit von etwa 42 Prozent wird von den Studienautoren als gemäßigt eingestuft.

"Ideologie der Ungleichwertigkeit"

Die erste Gruppe der stark Gefährdeten vertritt die Ideen des Dschihad (Heiliger Krieg gegen die Ungläubigen), lehnt den Westen und seine Werte ab und zeigt sich insgesamt als gewaltbejahend. Diese Jugendlichen sollen die „Ideologie der Ungleichwertigkeit“ gegenüber Nicht-Muslimen bereits völlig verinnerlicht haben.

Zwar versuchte der Studienleiter Kenan Güngör sicherheitshalber zu relativieren, indem er gegenüber Wien heute meinte, dass diese Jugendlichen nicht radikalisiert wären, aber der Teil mit den 27 Prozent latent gefährdet sei.

50 Prozent antisemitisch a la Koran

Ebenso wurden bei der Studie auch Werte-Einstellungen abgefragt und dabei festgestellt, dass 50 Prozent der befragten jungen Mohammedaner antisemitisch eingestellt sind. Bei der Gesamtgruppe lag diese Zahl bei 33 Prozent. Wenn man allerdings weiterrechnet, stellt man fest, dass die Zahl der antisemitisch eingestellten Nicht-Moslems unter den Befragten bei etwa 15 Prozent liegt.

60 Prozent demokratiefeindlich

Genauso sind bei Homophobie und Ablehnung der Demokratie (in der Studie wird das Wort „Demokratiedistanz“ verwendet) die Werte der jungen Mohammedaner mit 60 Prozent erschreckend hoch. Der Gesamtschnitt lag hier bei 35 Prozent, also bei Nicht-Moslems unter zehn Prozent.

Hauptsächlich Burschen radikal

Zusätzlich kommt die Studie zu der Erkenntnis, dass weibliche Jugendliche seltener und wenn, weniger stark ablehnende Werte-Einstellungen haben, was natürlich (obwohl sicherheitshalber in der Studie nicht so formuliert) heißt, dass die Prozentsätze bezüglich Radikalisierung bei männlichen jugendlichen Mohammedanern ordentlich hochgeschraubt werden müssen.

Auf Gesamt-Wien nicht ummünzbar?

Vorsorglich wird von Kenan Güngör auch betont, dass man aus diesen Zahlen keinen Schluss für ganz Wien ziehen könne, weil die Befragten aus eher sozial schwächeren Milieus stammen sollen. Die untersuchte Gruppe bestand zu 85 Prozent aus Jugendlichen mit Migrationshintergrund, davon 53 Prozent mohammedanisch, 36 Prozent christlich, elf Prozent andere.

70 Prozent österreichische Staatsbürger

Weiters waren 70 Prozent der Studienteilnehmer österreichische Staatsbürger, von denen sich viele noch immer stark der Tradition ihres Elternhauses verbunden sehen. Eine Mehrheit soll sich sogar als Österreicher fühlen, doch würde es Ängste geben, so die Studie, dass man nicht als Österreicher anerkannt wird (womöglich sind hier Ängste gemeint, vom österreichischen sozialen Netz nicht ordentlich aufgefangen zu werden).

Jugendzentrum-Geschäftsführerin versucht zu kalmieren

Und um die Brisanz dieser Studie zu entschärfen, wird von der Geschäftsführerin der Wiener Jugendzentren, Gabriele Langer, versichert, dass unter den Befragten jedenfalls keine überzeugten Extremisten zu finden gewesen sind.

SPÖ-Politikerinnen verschließen die Augen

Dass auch die verantwortlichen Politikerinnen nicht sonderlich interessiert sind, nach Bekanntwerden dieser Studie zu handeln, zeigt etwa die Aussage der SPÖ-Gemeinderätin Tanja Wehsely. In einer Aussendung erklärte sie, dass die Stadt Wien bereits seit Jahren vorbeugend agiert hätte und verwies dabei auf Beratungsgespräche und die Schulung von Pädagogen.

Und der SPÖ-Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger fällt dazu nichts Besseres ein, als dass man die Jugendlichen vor den Fängen des Extremismus gut schützen müsse.

Wie das geschehen soll, weiß sie auch. Erhöhte "Community-Arbeit" und verstärkte Werte-Vermittlung in den Jugendzentren. Warum allerdings seit Jahren in Wien dahingehen nichts passiert ist, sagt sie nicht.

Multikulti endgültig gescheitert

Freilich zeigen die Ergebnisse der Studie zur Werte-Einstellung der Wiener Jugendlichen eines, was im Besonderen die FPÖ aufs Tapet bringt: Multikulti ist endgültig gescheitert!

Der Wiener Landtagsabgeordnete und Gemeinderat Maximilian Krauss (FPÖ), zuständig für Jugendangelegenheiten, bringt es auf den Punkt, indem er richtigerweise formulierte, anstatt „wenigstens die zweite Generation irgendwann einmal zu integrieren, ziehen wir uns hier eine neue Generation teilweise fanatischer Dschihadisten heran“.

Um diese sich anbahnende gesellschaftliche Katastrophe wenigstens noch im Ansatz zu verhindert, fordert Maximilian Kraus endlich die Ablöse der in der Jugendproblematik völlig überforderten Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ).

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