Mit ausgeklügelten Tricks wurden Modegeschäfte ausgeräumt und das Diebesgut per Paket heimgeschickt.

Foto: Bild: Reinhold Fahlbusch / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Asylwerber schickten massenhaft gestohle Kleidung nach Osteuropa

Regelmäßig haben vier ausländische Männer im Alter von 26 bis 40 Jahren bergeweise Kleidung in ihre alte Heimat geschickt. Um ihre osteuropäischen Familien versorgen zu können, begingen sie -zig Diebstähle in Bekleidungsgeschäften quer durch Oberösterreich.

Russen und Georgier auf Beutezug in Oberösterreich

Die Landespolizeidirektion gab in einer Presseaussendung den aufgedeckten Massendiebstahl bekannt. Die Verdächtigen seien Asylwerber aus Russland und Georgien, welche bis zum Juni dieses Jahres regelmäßig Kleidung im Raum Vöcklabruck gestohlen hatten.

Präparierte Taschen und Kinderwägen

Mit präparierten Taschen und Kinderwägen schmuggelten sie die diebstahlgesicherten Waren aus den Geschäften. Aufgeflogen sei die routinierte Vorgangsweise bei der Postversendung. Ermittler hielten bewusst Ausschau nach den zehn bis zwölf Kilo schweren Paketen.

Asylwerber "kleidet sich gern modisch"

Geständig war nur einer der Männer. Er kleide sich gerne modisch und habe das gestohlene Gewand nur für sich verwendet, weil das Geld als Asylwerber dafür nicht reichte. Die übrigen Verdächtigen wurden auf freiem Fuß angezeigt. In ihrer Wohnung wurden vorbereitete Kartons mit Waren im Wert von 5.000 Euro gefunden.

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