Hamed Abdel-Samad sagte bei Markus Lanz, dass Islamisten getarnt als Flüchtlinge nach Deutschland kämen, um hier ausgerechnet ein System aufzubauen, dass ihre eigenen Länder zerstört hat.

Foto: Bild: Screenshot / ZDF Mediathek
Bei Markus Lanz: Linke applaudierten dem schärfsten Islam-Kritiker

Es war eine typische Markus-Lanz-Sendung im ZDF, in der der Kabarettist Michael Mittermeier mit seiner Geschichte langweilte, dass er in der Schule den Berufswunsch "Old Shatterhand" und "Krankenschwester" angab, bis dann Hamed Abdel-Samad ins Bild und ins Zentrum der Zuschauer-Aufmerksamkeit rückte.

Der ägyptisch-deutsche Politikwissenschaftler und Publizist kam unter Polizeischutz in die Sendung, weil radikale Muslime ihm nach dem Leben trachten. Hamed Abdel-Samad, selbst Sohn eines sunnitischen Imams, gilt als schärfster Islam-Kritiker – dies tat er auch bei Markus Lanz wieder kund und erntete dafür sogar Applaus der linken Gutmenschentruppe.

Saalpublikum riss Lanz und Mittermeier mit

Kabarettist Michael Mittermeier ("Ich habe viele muslimische Freunde, darunter auch Kopftuch tragende Mädchen") und Markus Lanz ("Ich habe mich unter Palästinensern gut aufgehoben gefühlt") versuchten zwar immer wieder, das Bild der islamischen Religion positiv darzustellen, doch am Ende mussten sie – zögerlich aber doch – den Ausführungen des Hamed Abdel-Samad Applaus zollen. Vor allem, weil das Saalpublikum kräftig in die Hände klatschte.

Beim Islam geht es um die Weltherrschaft

Dabei hatte das, was der Mann, der seit drei Jahren in Deutschland unter Polizeischutz lebt, von sich gab, ziemlichen Zündstoff in sich. Der Islam, so Hamed Abdel-Samad, sei keine Religion, sondern beim Islam gehe es um eine Weltherrschaft. Er habe eine politische und juristische Seite, die extrem veraltet sei. Das sei sehr gefährlich, da komme auch die Gewalt her, die Menschenrechtsverletzungen und die Probleme, "die wir im Zusammenleben haben, auch in Europa".

Als Mittermeier dann die Bibel als Wort Gottes ins Spiel brachte und diese mit dem Koran verglich, sagte Hamed Abdel-Samad:

Schauen wir uns die Realität in der Welt heute an. Wer tötet im Namen seiner Religion, wer vergewaltigt Menschen im Namen seiner Religion und wer enthauptet Menschen und lächelt dabei im Namen seiner Religion? Man kann nicht die Gegenwart der Muslime heute mit der Vergangenheit des Christentums vergleichen.

Politik scheut sich vor der Debatte

Hamed Abdel-Samad kritisierte in der Sendung, dass sich die Politik, die Universitäten und viele Intellektuelle vor der Dabatte scheuen und sich dann beschweren würden, dass sich die Debatte an den rechten Rand verlagere. Er sorge sich um seine Wahlheimat Deutschland, weil er sehe, dass bestimmte Phänomene hier unter den Teppich gekehrt würden. Dass sich der politische Islam hier breit mache, dass Islamverbände beste Gesprächspartner der Politik seien und politisch aufgewertet würden.

Als Flüchtlinge getarnt nach Deutschland

Das alles würde den konservativen Islam festigen und damit würde man den liberalen Muslimen in den Rücken fallen. Letztere hätten kein Interesse, Organisationen zu gründen. Viele Islamisten würden als Flüchtlinge getarnt nach Deutschland kommen und versuchen, hier das gleiche System aufzubauen, das verantwortlich sei für die Zerstörung ihrer Länder. Wer das stoppen wolle, sei nicht gegen die Muslime, sondern für das Zusammenleben mit ihnen und für die Aufklärung.

Aufschriften und Schilder ins Arabische übersetzen

Während also in Deutschland Hamed Abdel-Samad appelliert, endlich aufzuwachen, um hier keinen weiteren islamistischen Staat zu bauen, darf in Österreich der syrische Flüchtling Aras Bacho in der Zeitung oe24 dafür trommeln, dass Aufschriften und Schilder ins Arabische übersetzt werden:

Ich als Flüchtling finde, dass in Europa die Aufschrift auf Straßenschilder in Arabisch übersetzt werden sollte. Genauso sollte auf der Verpackung von Lebensmitteln auf Arabisch zu lesen sein, was sich darin befindet. Auch in Prüfungen sollte die Möglichkeit bestehen, Arabisch zu sprechen.

Aras Bacho geht in seinen Integrationsvorstellungen sogar soweit, dass er Straßenschilder auf Arabisch haben möchte:

Die meisten Flüchtlinge haben den Führerschein in Syrien gemacht. Es wäre doch hilfreich, wenn die Straßenschilder auf Arabisch wären. Wir sollten diesen Menschen mehr helfen. Egal was es kostet.

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