Grünen-Mitglied Efgani Dönmez bezeichnete die vollverschleierten Nora Illi im Fernsehen als “Marionette” und “ein Stückchen Elend”.

Foto: Bild: Gianmaria - Foto Parlamentsdirektion / Wikimedia CC BY-SA 3.0
“Ein bisschen Luft unter den Schleier…”: Böse Grünen-Attacke auf vollverschleierte Frau aus der Schweiz

In der Schweizer Boulevard-Zeitung Blick gehen die Wogen hoch: "Nora Illi kriegt im Ösi-TV bös eins auf die Burka" schreibt der Blick über einen Eklat in der Talksendung "Pro & Contra" auf dem Privatsender Puls 4. Dort hat Efgani Dönmez, bis 2015 Grüner Bundesrat und seither nur noch einfaches Parteimitglied, gegen die Schweizerin Nora Illi kräftig ausgeteilt.

Diskussion um Burkaverbot

Illi, 32, konvertierte mit 18 Jahren zum Islam. Ihre Kinder (zwei bis zehn Jahre) tragen Kopftuch und sie fände es – wie sie in einem Zeitungsinterview kund tat – "völlig konsequent, wenn Polygamie zugelassen würde". Die Mehrehe, die nach Ansicht von Nora Illi viele Vorteile bringen würde, war aber nicht Thema der Sendung auf Puls 4, sondern – wieder einmal – das Burkaverbot.

Grenzwertiger Witz über Terroranschläge

Illi, vollverschleierte Vorzeigefrau des radikalen Islamischen Zentralrates der Schweiz (IZRS), saß in ihrem Ganzkörperschleier in der Runde und eröffnete das Streitgespräch mit einem mehr als grenzwertigen Witz über die jüngsten Terroranschläge in Europa:

Wir sehen es ja in Frankreich und Belgien, dort herrscht gerade eine Bombenstimmung…

Während andere Diskussionsteilnehmer diese Aussage kurz als "zynisch" abtaten, setzte der Grüne Dönmez nach – und wie: "Vielleicht sollten Sie mal wieder ein bisschen Luft unter den Schleier lassen", war noch das Harmloseste der Dönmez-Attacke, die folgendermaßen weiterging:

Diese Geisteskinder sind spaß- und hirnbefreit. Sie bringen den Islam nicht vorwärts. Sie wünschen sich einen Islam der Steinzeit zurück, werden unterstützt von salafistischen Gruppen. Sie sind nur eine Marionette – ein Stückchen Elend. Sie wurden gehirngewaschen. Ich lasse meine Religion nicht von Leuten wie Ihnen in den Dreck ziehen.

Ehemann der Burka-Nora wütete auf Facebook

Wehe, wenn die Grünen einmal losgelassen, sich nicht mehr wie Burkaträgerinnen in ihren Stoffgefängnissen dem Parteiapparat unterordnen müssen! Dann haben sie plötzlich Mut zur Realpolitik. Efgani Dönmez nimmt sich da kein Blatt vor den Mund und macht seine Gegner fast sprachlos. Denn die Schweizer Burka-Nora erwiderte nur:

Ich muss mich nicht auf dieses sprachliche Niveau herunterlassen.

Ihr Ehemann Qaasim Illi, Pressepsrecher des IZRS, fand es gar nicht lustig, dass seine Frau im Ösi-TV eines auf die "Burkakappe" bekam und wütete auf Facebook:

Ein frecher, unerzogener Typ dieser Efgani Dönmez. Eine Schande, dass man ihm das Mikrofon nicht gleich ganz abgedreht hat.

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