Präsident Hollande verliert immer mehr an Unterstützung bei den Franzosen.

Foto: Bild: Ministerio de Relaciones Exteriores / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Präsidentschaftswahlen 2017: Hollande ist bei Franzosen unten durch

Eine Umfrage der französischen Tageszeitung Le Monde bringt es klar auf den Punkt: Der amtierende Staatspräsident Francois Hollande zählt zu den unbeliebtesten Politikern Frankreichs. Wie das Institut "Cevipof" für Le Monde ermittelte, stehen nur vier Prozent der Franzosen hinter ihrem Staatsoberhaupt. Ganze 70 Prozent der Befragten sind mit Hollande unzufrieden, weitere 26 Prozent stehen im gleichgültig gegenüber.

Seit seinem Amtsantritt 2012 hat der Sozialist Hollande Monat für Monat an Ansehen und Unterstützung eingebüßt. Hollande hat bisher offengelassen, ob er bei den Präsidentschaftswahlen 2017 neuerlich als Staatsoberhaupt kandidiert. Hollandes Partei steckt selbst in einer tiefen Krise, ohne Licht am Ende des Tunnels.

Hollande schadet sich mit Veröffentlichung neuerlich

Ein jüngst herausgegebenes Buch unter dem Titel "Was ein Präsident nicht sagen sollte…" offenbart in erschreckender Art und Weise, in welcher Unreife und Oberflächlichkeit Hollande seine Funktion und Rolle als erster Mann im Staat interpretiert. So nennt er seinen Vorgänger Nicolas Sarkozy einen "kleiner Möchtegern-De-Gaulle", die französische Justiz interpretiert er als feige und der Fußballnationalmannschaft verordnet er präsidial ein "Gehirntraining".

Hollande hat auch in den vergangenen Jahren immer wieder mit unbedachten Äußerungen oder Handlungen für negative Schlagzeilen gesorgt, etwa wegen der Anstellung eines Leib-Friseurs um über 9.000 Euro in der Präsidentschaftskanzlei in Paris.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link