Über 7.000 Euro Förderung pro Migrant. Ein gutes Geld auch für Wiener Volkshochschulen. (Beispielbild: Volkshochschule Hietzing)

Foto: Bild: Anton-kurt / Wikimedia (gemeinfrei)
Realitätsferner Wiener Traum: Ohne Deutschkenntnisse Schulabschluss in 20 Wochen für Migranten

Dass die Stadt Wien mit Fördergeldern (aus den Steuern ihrer Bürger) äußerst großzügig umgeht, dürfte weitgehend bekannt sein. Nun ist ein weiterer Posten dieser Geldzuwendungen bekannt geworden, von dem diverse Bildungsinstitute profitieren. Es handelt sich allein für das bisherige Jahr 2016 um die Summe von 5,8 Millionen Euro.

Dieses Geld erhalten teils private Bildungseinrichtungen aber auch Volkshochschulen dafür, dass sie Migranten einen österreichischen Schulabschluss ermöglichen sollen.

Normalerweise acht Jahre Schule

Was allerdings so einfach klingt, hat einem ziemlichen Haken, wie eine Pädagogin, die in einem privaten Bildungsinstitut unterrichtet, an die Öffentlichkeit gebracht hat. Während ein normaler Schüler vier Jahre Volks- und dann weitere vier Jahre Haupt- oder Neue-Mittelschule absolvieren muss, bis er einen Abschluss erhält, dauert dieser Schulabschluss-Kurs für Migranten um einiges kürzer. Manchmal dauert dieser Kurs ein Jahr, doch auch nach zwanzig Wochen hätte ein Migrant bereits die Chance, sich mit einem Abschlusszeugnis zu zieren.

In 20 Wochen acht Schuljahre verpackt

Die aufdeckende Pädagogin, die mit Kursteilnehmern solcher Schulabschlusskurse konfrontiert ist, meinte in einer Stellungnahme zur Krone: „Obwohl die jungen Kursteilnehmer kaum Deutsch sprechen, sollen sie in nur 100 Tagen acht Jahre Volks- und Hauptschule nachholen.“

Abschlusszeugnis mehr als fraglich

Dass durch diesen Schnellkurs, der mit Sicherheit nicht von Erfolg gekrönt sein kann, ein ehrlich erworbener Schulabschluss zur Lächerlichkeit degradiert wird, ist leider klar. Und auch, dass sich manche Eltern fragen: „Warum müssen unsere Kinder, die ja Deutsch sprechen, dann acht Jahre in die Schule gehen?“

Des Weiteren ist bekannt geworden, dass die Anwesenheit der Migranten bei diesen Kursen kaum kontrolliert wird. Und darauf angesprochen, erklärte eine Sprecherin einer Wiener Volkshochschule, dass man davon ausgeht, „dass die Kursteilnehmer mündige Bürger sind. Die Unterschrift auf der Anwesenheitsliste und eine 70-prozentige Anwesenheit im Kursverlauf reichen aus“. Außerdem müssten ja sowieso alle Teilnehmer nach Kursende eine Externistenprüfung vor Lehrern in einer öffentlichen Schule machen.

Kurs ja – Erfolg unwichtig

Ob dann überhaupt ein einziger Migrant diese Prüfung tatsächlich schafft und ein Abschlusszeugnis in Händen hält, dürfte die Gemeinde Wien nicht interessieren, denn es werden keine Daten gesammelt, um dieses Projekt zu evaluieren.

Bombengeschäft für Bildungsstätten

Eines allerdings ist gewiss: Für die Bildungseinrichtungen ist diese Hochgeschwindigkeits-Schule ein äußerst lukratives Geschäft. Denn derzeit werden in Wien 39 derartige Lehrgänge angeboten, die von etwa 740 Migranten besucht werden. Nach Adam Riese (oder nach einem Absolventen einer Hauptschule, der dividieren können sollte) kostet nun ein einziger Hochgeschwindigkeits-Schüler bei eben insgesamt 5,8 Millionen Euro Gesamtkosten exakt 7837 Euro und aufgerundete 84 Cent.

Gespart wird woanders

Geld, das bei einem gewaltigen Wiener Schuldenstand von derzeit fast 17,4 Milliarden Euro sowieso kaum ins Gewicht fällt. Jedenfalls für die Wiener Stadtregierung, die wegen immer größeren Geldzuwendungen für Migranten (Mindestsicherung etc.) den Wienern sogar die Straßen verfinstern muss (Unzensuriert.at berichtete). Das könnte wiederum ebenfalls einigen Migranten dienlich sein…

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