Kanzler Kerns Brüder und Schwestern im Geiste hinterlassen in Linz Spur der Verwüstung

Kanzler Christian Kern (SPÖ) ist auch diesen Linksextremisten für ihren samstägigen Aufmarsch dankbar. Foto: privat / zVg
Kanzler Christian Kern (SPÖ) ist auch diesen Linksextremisten für ihren samstägigen Aufmarsch dankbar.
Foto: privat / zVg
31. Oktober 2016 - 7:35

Während in den Linzer Redoutensälen die Teilnehmer des „Verteidiger Europas“ - Kongresses friedlich ihr verfassungsmäßiges Recht auf freie Meinungsäußerung in Anspruch nahmen, ließen am Samstag die linksextremen Gegendemonstranten ihrer Aggression freien Lauf. Zum Handkuss kamen unbeteiligte Geschäftsleute und der Steuerzahler.

Enorme Kosten durch Gegendemo

Immer noch sind in Linz die Spuren der antifaschistischen Demonstration „Linz stellt sich quer“ vom Samstag zu sehen. Viele Linzer dürften sich bei der eher dürftig besuchten Demonstration allerdings nicht quer gestellt haben. Mehr noch: Die daraus resultierenden Verkehrsbehinderungen und Verwüstungen sorgten bei den Linzer Bürgern und Geschäftsleuten für Wut und Verärgerung. Die oberösterreichische Wochenzeitung Wochenblick berichtete ausführlich.

Polizei: Kosten über 100.000 Euro

Allein die Kosten, um die linksextremen Randalierer im Zaum zu halten, sind gewaltig. Erste Schätzungen der Polizei liegen bei 100.000 Euro. Darin nicht beinhaltet sind Kosten und Aufwendungen für eingesetzte Hubschrauber und Fahrzeuge.

Gebäude und Geschäftsportale beschädigt

Zum antifaschistischen Widerstand gehört offenbar auch, völlig unbeteiligte Personen zu schädigen. Mehrere Gebäude wurden mit Farbbeuteln beworfen und beschädigt. „Erwischt“ hat es zum Beispiel das Gasthaus „Josef“ auf der Linzer Landstraße. Wirt Günter Hager postete auf facebook sein mit roter Farbe „verziertes“ Geschäftportal mit dem Kommentar: „Ob Rot oder Grün, mit eurer Demokratieauffassung kann ich nicht leben! Ein Grund mehr keinen rauchenden, unrasierten BP zu wählen!!" Einen Eindruck von der Demo und ihren Teilnehmern vermittelt dieses Video:

Kanzler bedankt sich bei Demonstranten

Gewiss ist den Randalierern allerdings der Dank des Bundeskanzlers. Dieser ließ es sicht nicht nehmen, schon im Vorfeld allen Teilnehmern zu danken. Freudig veröffentlichte das Bündnis "Linz gegen Rechts“ auf facebook seine Grußbotschaft.

Kern auf den Spuren von Heiko Maas

Heiko Maas ist SPD-Justizminister der Bundesrepublik Deutschland. Dieser hatte sich im August bei der linksextremen Punkband „Feine Sahne Fischfilet“ für deren Einsatz gegen „Rechts“ bedankt, deren gewaltbereite Mitglieder in ihren Liedern Textstellen wie „Deutschland ist scheiße – Deutschland ist Dreck! (…) Deutschland verrecke, das wäre wunderbar!“ zum Besten geben. Ähnlich wie sein Genosse in Deutschland dürfte auch Kern keine Berührungsängste zur gewaltbereiten linksextremen Szene haben. Galt sein Dank doch unter anderem auch der in Linz aufmarschierten „autonomen antifa w“, die auf facebook ihr Motto verkündete: „Gegen Heimat, Volk und Vaterland!“ Wie unser Foto zeigt, bekannten sich manche Demo-Teilnehmer ganz offen zum Linsextremismus, also auch dazu, das herrschende System (an dessen Spitze momentan eben Kern steht) mit Gewalt zu beseitigen.

Weniger dankbar werden Kerns Freunden hingegen die geschädigten Bürger und Geschäftsleute sein, die für die entstandenen Kosten aufkommen müssen.

Stinkbomben im Redoutensaal

Der Beginn des Kongresses war bereits durch einen Stinkbomben-Anschlag gekennzeichnet. Gegen 9 Uhr vermeinten zwei "Antifaschisten" die Veranstaltung mitttels einer übel riechenden Flüssigkeit stören zu müssen. Sie wurden von Ordnern gefasst und der Polizei übergeben. Beim Verhör stellte sich heraus, daß es sich bei den Beiden um Demo-Touristen aus Deutschland handelte. Laut Mitteilung des Verfassungsschutzes wurden sie unter anderem wegen grober Sachbeschädigung an einem denkmalgeschützten Objekt angezeigt.

Der weitere Verlauf der Veranstaltung blieb ungestört.

FPÖ-Vizebürgermeister: „Chaos-Demonstranten Schande für Oberösterreich“

Klare Worte fand FPÖ-Vizebürgermeister Detlef Wimmer „Wer diese kriminellen Handlungen auch nur am Rande unterstützt hat, ist aufgerufen, sich sofort davon zu distanzieren und künftig politische Meinungen auf friedliche Weise zum Ausdruck zu bringen. Nicht – wie die Chaos-Demonstranten behaupten – Landeshauptmann Josef Pühringer oder der Kongress ‚Verteidiger Europas‘ sind eine Schande für Oberösterreich, sondern sie selbst und ihre kriminellen Taten“.

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