Kongress „Verteidiger Europas“ – Ein Fazit des Medienpartners | Unzensuriert.at

Kongress „Verteidiger Europas“ – Ein Fazit des Medienpartners

Von diesem Rednerpult aus päsentierten die Mitwirkenden am Samstag zehn Stunden lang ihre Ideen, wie Europa verteidigt werden kann. Fortsetzung folgt... Foto: Info-Direkt / Facebook
Von diesem Rednerpult aus päsentierten die Mitwirkenden am Samstag zehn Stunden lang ihre Ideen, wie Europa verteidigt werden kann. Fortsetzung folgt...
Foto: Info-Direkt / Facebook
31. Oktober 2016 - 16:00

Am Samstag ging in Linz der Kongress „Verteidiger Europas“ über die Bühne. Unzensuriert.at zieht als Medienpartner ein Fazit in acht Punkten.

1. Qualitativ hochwertiges Programm

Wer von 9 bis 19 Uhr sein Publikum bei der Sache halten will, muss einiges bieten – und das ist eindrucksvoll gelungen. Der große Vortragssaal war bei sämtlichen Rede- und Kulturbeiträgen praktisch bis zum letzten Platz besetzt. Auch im Nebensaal und im Foyer verfolgten zahlreiche Besucher die Vorträge. Das Programm, das von FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl über bekannte Publizisten wie Jürgen Elsässer, Götz Kubitschek und Manuel Ochsenreiter bis hin zur Syrien-Aktivistin Maram Susli gestaltet wurde, fand großen Anklang. Hier finden Sie alle bisherigen Unzensuriert-Berichte über die Inhalte des Kongresses:

--> Herbert Kickl: Was hat Europa zu verteidigen?

--> Maram Susli: Wie USA und NATO durch den Syrienkrieg die Migartionskrise verursachten

--> Thomas Bachheimer: Wie das Währungssystem Bürger und Wirtschaft unterjocht

--> Felix Menzel über sein Buch „Der vertagte Bürgerkrieg“

--> Bestürzung über erzwungene Absage von Bischof Laun

--> Eva Maria Barki: Die USA sind gefährlich!

2. Enormes Publikumsinteresse

Aus Punkt 1 folgt Punkt 2: Die rund 600 Besucher statteten dem Kongress nicht nur eine Kurzvisite ab, sondern blieben großteils den ganzen Tag lang. Dass so viele Karten verkauft werden konnten, lag zum Teil auch an der tendenziösen Vorberichterstattung vieler Mainstream-Medien. Der Verkauf musste sogar bereits drei Wochen vor der Veranstaltung gestoppt werden – eine eindrucksvolle Bilanz bei der Premiere der „Verteidiger Europas“.

3. Mainstream-Medien richtig behandelt

Der Ausschluss der Mainstream-Medien hat sich bewährt. Es hat wenig Sinn, mit Journalisten über eine Veranstaltung zu reden, die von ihnen bereits wochenlang – ohne Kontaktaufnahme mit den Organisatoren – als rechtsextrem punziert wurde. Dass Journalisten einiger Mainstream-Medien sich eine Karte gekauft und über den Kongress berichtet haben oder dies auch noch tun werden, ist ihr gutes Recht und zeigt deutlich, dass der Vorwurf, die Pressefreiheit sei durch die Veranstalter eingeschränkt worden, völlig ins Leere geht.

4. Die Linke disqualifiziert sich selbst

Während linksextreme Gruppen die Demonstration gegen den Kongress als Erfolg werten, wurde sie von der breiten Öffentlichkeit ganz anders wahrgenommen. Dass Menschen, die sich sogar auf ihren Transparenten selbst als Linksextreme bezeichnen, gegen behaupteten Extremismus der anderen Seite demonstrieren und dazu noch vom Bundeskanzler aufgerufen und bedankt werden, macht die Kluft zwischen dem polit-medialen Establishment und den Bürgern immer deutlicher. Diese – auch die nicht am Kongress teilnehmenden – erfuhren durch die beschädigten Geschäftsfassaden in der Linzer Landstraße, auf welcher Seite Extremismus (der die Anwendung von Gewalt einschließt) zu Hause ist.

5. Auch unter den Kritikern gibt es viele gute Demokraten

Gerade angesichts der hasserfüllten Gegnerschar soll nicht untergehen, dass aus vielen politischen Lagern dem Kongress durchaus mit Akzeptanz begegnet wurde. Das Land Oberösterreich und sein Landeshauptmann Pühringer ließen sich nicht von Rot und Grün zu einer Auflösung des geschlossenen Mietvertrags bewegen und betonten die Bedeutung von Meinungs-und Versammlungsfreiheit für alle. Auch der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) stellte sich auf diesen Standpunkt. Und eine Gruppe der SPÖ missbilligt sogar mit einem offenen Brief die parteiische Stellungnahme von Kanzler Kern, vor allem angesichts der Tatsache, dass die SPÖ zur selben Zeit in Wien Islamisten hofierte.

6. Die Kirche steht an der Seite des linken Establishments

Die Kirche versucht trotz Schwund an Gläubigen zunehmend, sich ihre Schäfchen selbst auszusuchen. Die von Salzburgs Erzbischof Franz Lackner erzwungene Absage des als Vortragenden eingeladenen Weihbischofs Andreas Laun ist dafür beredtes Zeichen. Die christlichen Fundamente des Abendlandes, über die Laun referieren sollte, werden von der Kirchenspitze zunehmend geleugnet. Nächstenliebe gilt bald ausschließlich für andersgläubige Zuwanderer und soll nur noch von Schäfchen gelebt werden, die sich dem linken Establishment verbunden fühlen.

7. Ja, es war ein Vernetzungstreffen

Der Vorwurf der Linken, der Kongress sei ein rechtsextremes Vernetzungstreffen, geht nur hinsichtlich des verleumderischen Adjektivs ins Leere. Tatsächlich wurde viel genetzwerkt – vor allem unter den zahlreichen Teilnehmern aus dem publizistischen Bereich – und das ist gut so. Die Medienszene abseits des Mainstream gewinnt, sowohl was die Zahl der Projekte als auch was die Schar der Leser betrifft, erfreulich an Breite. Auch wir von Unzensuriert.at wollen künftig noch stärker mit anderen Medien kooperieren, um unseren Lesern über unsere eigenen Beiträge hinaus Orientierung zu geben, wo sie Berichterstattung abseits des immer einheitlicher werdenden medialen Mainstreams finden können.

8. Wir kommen wieder

Einhelliger Tenor von Veranstaltern und Besuchern war es, die Veranstaltung langfristig zu etablieren und deshalb im nächsten Jahr zu wiederholen. Unzensuriert.at ist gerne bereit, dazu erneut einen Beitrag zu leisten. Es ist gut möglich, dass dazu nächstes Jahr größere Räume angemietet werden müssen.

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