Vom roten Wien hofiert: Tarafa Baghajati (links seine Frau, rechts der SPÖ-Politiker Al-Rawi) erhält das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien

Bild: TA13579 / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Islamischer Politaktivist wirbt in deutscher und arabischer Sprache für den Unabhängigsten der Unabhängigen

Die Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen (IMÖ) strebt, nach Eigendefinition, eine positive gesellschaftliche Veränderung an, in der soziale Werte stärker im allgemeinen Bewusstsein verankert sein sollen. Welche Veränderungen dies sein sollen und von welchen sozialen Werten die Rede ist, kann man, da es sich bei dieser Initiative um eine mohammedanische Organisation handelt, natürlich nur vom Koran ableiten.

Kommentar von Unzensurix

Denn für jeden Mohammedaner, ob oder ohne Eigenbezeichnung „liberal“, „konservativ“, „traditionalistisch“ oder anderes ist dieses Heilige Buch das Maß aller Dinge, also nicht nur im religiösen, sondern auch im gesellschaftlichen und politischen Bereich. Denn der Koran ist im Gegensatz zu anderen Heiligen Büchern (Bibel, Bhagavad Gita) gemäß dem Glauben der Muslime die wörtliche Offenbarung Allahs an den Propheten Mohammed, weswegen diese Worte allgemein gültiges und unumstößliches Gesetz sind. Ein Gesetz, welches im Endeffekt über allen anderen Gesetzen (Verfassung, Grundgesetz, Menschenrechte etc.) steht, weil alle anderen Gesetze, nach muslimischer Überzeugung, von Menschen gemacht worden sind. Daher müssen sie sich dem im Koran festgehaltenen Gesetz Allahs unterordnen.

Islamischer Absolutheitsanspruch

Somit weist jede Eigenbezeichnung einer Organisation mit den Titel „muslimisch“ oder „islamisch“ darauf hin, dass die Mitglieder dieser Gruppierung sich als Bekenner dieser Religion und in letzter Konsequenz auch als Vollstrecker dieser Religion (also den Islam weltweit zu verbreiten) sehen müssen.

Werbevideo für VdB

Ein bekannter islamischer Vertreter in Österreich ist der Obmann der Muslimischen Initiativer ÖsterreicherInnen, Tarafa Baghajati, der sich (weil eben der Islam stets die politische Komponente gleichwertig neben die religiöse stellt) nun durch ein Video in den österreichischen Präsidentschaftswahlkampf einmischt. (Er hat bereits eine ganze Serie islamischer Videos ins Netz gestellt.)

Humanistische Gesellschaft nicht mit Islam kompatibel

Dort nimmt er die vom österreichischen Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer verwendeten Worte „So wahr mir Gott helfe“ als Aufhänger, um dem freiheitlichen Präsidentschaftskandidaten und der gesamten FPÖ eine österreichfeindliche Haltung anzudichten. Auf diese Idee kommt er natürlich, weil die FPÖ klar die Meinung vertritt, dass Grundrechte und Grundwerte einer humanistischen Gesellschaft keineswegs mit dem Islam als politscher Kraft vereinbar sind.

Dass die FPÖ natürlich kein Problem mit einem säkularisierten Islam hätte, wo jeder gläubige Muslim Religion als Privatangelegenheit sehen könnte, erwähnt Tarafa Baghajati freilich nicht. Und zwar, weil es nach Überzeugung islamischen Denkens diese Trennung zwischen Kirche und Staat gar nicht geben darf.

Gleiche Rechte und Pflichten für alle

Deswegen ist auch jemand wie der österreichische Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer für Tarafa Baghajati ein Dorn im Auge, weil der (durchaus auch von Moslems immer wieder in Redewendungen verwendete) Hinweis auf Gott in Hofers Fall ein Hinweis auf die Werte und Errungenschaften des christlichen Abendlandes sind, durch die sich die gleichen Rechte und Pflichten für alle Menschen ableiten.

Doch solche Gedanken sind mit einer moslemischen Denkweise nicht kompatibel, weswegen auch Tarafa Baghajati in seinen Video-Erläuterungen die Populismuskeule schwingt und eindringlich vor einem Bundespräsidenten Norbert Hofer warnt.

Nobert Hofer wird politischem Islam Einhalt gebieten

Dass natürlich als Wahlempfehlung der Gegenkandidat des österreichischen Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer, Alexander Van der Bellen, herhalten muss, ist dadurch ebenso klar. Denn der grüne Kandidat postiert sich zwar vor rotweißroter Fahne und manchmal auch vor dem Wort Heimat. Allerdings dürfte auch Tarafa Baghajati allzugut wissen, dass es sich bei diesen Bildern um eine ähnliche Wahlstrategie handelt wie bei Van der Bellens haarsträubende Ansage, als unabhängiger Kandidat zu kandidieren. Und ebenso dürfte der Obmann der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen davon überzeugt sein, dass bei einem etwaigen Präsidenten Van der Bellen die Islamisierung Österreichs unproblematischer vonstatten gehen würde.

So meint Tarafa Baghajati in dem Unterstützungsvideo (in deutscher und dann auch arabischer Sprache) für den Unabhängigsten der Unabhängigen richtigerweise, dass diese Wahl am 4. Dezember ein „historische Entscheidung für die nächsten Jahre und Jahrzehnte“ sein wird. Denn bei einem Bundespräsidenten Norbert Hofer könnte es passieren, dass dem politischen Islam beizeiten Einhalt gegeben wird. Beim grünen Kandidaten wäre eher das Gegenteil zu befürchten.

Politische Verstrickungen Richtung SPÖ

Anmerkung zur Person Tarafa Baghajatis: Er gründete die Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen zusammen mit seiner Frau Carla Amina Baghajati (Medienreferentin der islamischen Glaubensgemeinschaft), einer in der Öffentlichkeit stets Kopftuch tragenden Konvertitin, und dem Wiener Landtagsabgeordneten Omar Al-Rawi im Jahre 1999. Letzterer gab Anlass dazu, dass sich die IMÖ den Vorwurf gefallen lassen muss, der islamischen Muslimbruderschaft nahezustehen. Grund dafür waren Al-Rawis israelfeindliche Äußerungen zu Aktionen der israelischen Armee in den Gewässern vor dem Gaza-Streifen, die von der Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG) als hetzerisch kommentiert worden sind. Die IKG forderte Al-Rawi darauf auf, „Konsequenzen zu ziehen und sich aus dem politischen Leben zurückzuziehen.“ Al-Rawi freilich legte das SPÖ-Mandat, unterstützt durch seine Parteifreunde, nicht zurück.

Buchempfehlung für jeden Moslem

Übrigens Tarafa Baghajati, dem auch schon vorgeworfen wurde, „als Verschleierer und Verteidiger einer faschistischen Ideologie“ zu gelten, begründete seinerzeit seine Anzeige gegen Geert Wilders damit, dass der niederländische Politiker meinte, „der Koran würde den Terrorismus fördern“. Daher sollte man Herrn Baghajati vielleicht das Buch „Der Koran: Botschaft der Liebe. Botschaft des Hasses“ von Hamed Abdel-Samad empfehlen, worin ganz genau aufgelistet wird, dass der Koran ein Text ist, der Brutalität und Mord legitimiert.

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