Arbeitsmarkt: Ausländer für steigende Arbeitslosigkeit in Österreich allein verantwortlich | Unzensuriert.at

Arbeitsmarkt: Ausländer für steigende Arbeitslosigkeit in Österreich allein verantwortlich

Asylanten werden die Ausländerarbeitslosigkeit in Österreich weiter anheizen  Foto: SuSanA Secretariat / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Asylanten werden die Ausländerarbeitslosigkeit in Österreich weiter anheizen
Foto: SuSanA Secretariat / Wikimedia (CC-BY-2.0)
2. November 2016 - 12:30

Ohne Ausländer würde die Arbeitslosigkeit in Österreich sogar sinken: Das belegen die jüngsten Zahlen der Statistik des Arbeitsmarktservice (AMS) für den abgelaufenen Monat Oktober. Ende Oktober 2016 waren laut AMS-Statistik insgesamt 411.951 Personen als arbeitslos gemeldet. Davon hatten allein 126.483 AMS-Kunden (fast 31 Prozent!) keine österreichische Staatsbürgerschaft.

Während etwa die Inländerarbeitslosigkeit gegenüber September 2015 um 6.918 Personen (2,4 Prozent) gesunken ist, stieg sie bei den Ausländern wiederum um 8.015 Personen gegenüber dem Vorjahr. Dies entspricht einem Anstieg von weiteren 6,8 Prozent. Dabei sind 90 Prozent der seit 2015 im Rahmen der Asylwerber-Masseneinwanderung nach Österreich gekommenen Ausländer noch gar nicht beim AMS als arbeitssuchend registriert. 

Bundeshauptstadt Wien ist Krisengebiet am Arbeitsmarkt

Und wie in den vergangenen Monaten ist Wien auch im Oktober 2016 das arbeitsmarktpolitische Krisengebiet Nummer eins. Aktuell sind 152.722 Arbeitslose in der Bundeshauptstadt registriert, was einem Anteil an der Gesamtarbeitslosigkeit von 37,1 Prozent entspricht. Bei den Schulungsteilnehmern ist die Wienlastigkeit ebenfalls in der Statistik evident: Von insgesamt 71.172 AMS-Schulungsteilnehmern sind 29.059, das sind 40,8 Prozent in Wien zu Hause.

Ebenso klar fällt auch das Ausländer/Inländer-Verhältnis bei den AMS-Schulungsteilnehmern im abgelaufenen Monat aus. So sind es nicht weniger als 26.501 der Teilnehmer von AMS-Schulungen oder 37,2 Prozent ohne österreichische Staatsbürgerschaft. Den roten Sozialminister Alois Stöger scheint dies jedenfalls nicht zu stören, eine sektorale Schließung des Arbeitsmarkts etwa denkt er nicht einmal an. Dies erzürnt wiederum FPÖ-Sozialsprecher Herbert Kickl, der Stöger einen Totengräber der österreichischen Arbeitsmarktpolitik nennt:

Obwohl der Vorgänger des derzeitigen Sozialministers Stöger schon eine Fehlbesetzung war, versuchte Rudolf Hundstorfer wenigstens noch Engagement im Sozialbereich zu zeigen. Stöger hingegen negiert seit seinem Amtsantritt vollkommen die vorherrschende Rekordarbeitslosigkeit mit derzeit knapp 412.000 Menschen ohne Arbeit. Mit dieser schon pathologischen Gleichgültigkeit mutiert der Minister immer mehr zum Totengräber der österreichischen Arbeitsmarktpolitik.

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