In der idyllischen 600-Seelen-Gemeinde Schöngleina (Thüringen) halfen die Einprozenter besorgten Bürgern, ein umstrittenes Asylheim für junge Männer einzuzäunen.

Foto: Bild: Claudia Sadewasser / wikipedia.org (CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0)
Deutsche „Einprozent“-Bewegung: „Eine Art Greenpeace für Patrioten“

Gleich vorweg: Bei der Nichtregierungsorganisation (NRO) Einprozent handelt es sich nicht um kriminelle Motorradrocker wie die Hells Angels (die sich allerdings auch Einprozenter nennen). Vielmehr sehen sich die politischen Einprozenter als eine Art patriotisches Gegengewicht zu den diversen linken Netzwerken, aber auch zur Regierungs-Bürokratie.

"Auch hinter Antifa-Chaoten stehen professionelle Netzwerke"

„Hinter scheinbar chaotischen Bewegungen wie der ‚Antifa‘ stehen professionelle Netzwerke mit Anwälten, internationalen Verbindungen zu anderen Organisationen und besten Kontakten zu Medien und Politik. Etwas ähnliches bauen wir für patriotische Kräfte auf“, erklärte Projektleiter Philip Stein, im Brotberuf Verleger und Autor, der die junge Bewegung am 29. Oktober beim „Verteidiger Europas“-Kongress in Linz vorstellte.

Möglichkeit zu anonymer Mitarbeit

Einprozent gibt es mittlerweile schon mehr als ein Jahr und das Echo ist laut Stein enorm: „Es gibt viele Bürger, die sich aus beruflichen oder familiären Gründen nicht offen bei Gruppen wie Pegida engagieren können, aber etwas für ihr Land tun wollen. Die werden bei uns anonym als Spender, Mitarbeiter oder sonstige Unterstützer aktiv, ohne dass ihnen jemand daraus einen Strick drehen kann.“

Lokale Initiativen professionell vernetzen

Alleine in Sachsen hätten sich, so Stein, im Zuge der Pegida-Bewegung, aber auch außerhalb, bis zu 70 lokale Demonstrationsbündnisse gebildet, die Woche für Woche auf die Straße gegangen seien. "Es stellte sich dann die große Aufgabe, diese Bewegung zu kanalisieren, sie nicht wieder sterben zu lassen, sie davor zu bewahren, die üblichen Fehler zu begehen, die sich immer wieder einschleichen, wenn Bürger das Heft übernehmen, die nicht auf Jahre politisch geschult sind", erklärte Stein den Anstoß, eine entsprechende Unterstützungs-NRO zu bilden – eben Einprozent.

"Eine Art Greenpeace für Deutsche oder Patrioten"

Man habe sich ein wenig provokant "Greenpeace für Deutschland oder Greenpeace für Patrioten" genannt, denn das sei von Anfang an der Anspruch gewesen, ein Netzwerk aufzubauen, das es verhindert, dass Patrioten, wenn sie auf die Straße gehen und ihre Meinung sagen, hinten wieder hinunterfallen und vom Establishment hinausgeschoben werden können.

Man habe deshalb begonnen, "einen Verein, eine NGO, aufzuziehen, die es sich vor allem auf die Fahnen geschrieben hat, diese vielfachen Bürgerbewegungen und den berechtigten Protest gegen die Asylkrise in professionelle Bahnen zu lenken", so Stein.

"Schlagkräftige Organisation aus Juristen, Medien und Initiativen"

Den Aktivisten rund um Philip Stein ist es in relativ kurzer Zeit gelungen, eine schlagkräftige Organisation aus Juristen, Medienprofis und Initiativen aufzubauen, die sich ausschließlich aus Spenden finanziert. Die Arbeit dazu gehe laut Stein längst über ehrenamtliche Dienste hinaus. Man wolle damit nun auch Kreise erreichen, die bisher noch nicht patriotisch aktiv oder organisiert seien. Dies gehe von organisatorischer Hilfe beim Aufbau lokaler Initiativen über patriotische Medienarbeit bis hin zur juristischen Unterstützung von Aktivisten oder Gemeinden, die sich etwa gegen Zwangsbeglückung durch Migrantenheime wehren wollen, wie ein Fimbeitrag über das Dorf Schöngleina auf der Einprozent-Internetseite anschaulich zeigt.

"Ein Prozent klingt nur wenig, reicht aber voll aus"

Ein Prozent der Bürger klinge auf den ersten Blick wenig, „aber auf ganz Deutschland gesehen wären das 800.000 Unterstützer. Zum Vergleich hat etwa Greenpeace in unserem Land 580.000 Förderer, die SPD 460.000, Bayern München nicht einmal 260.000“, bringen es die Einprozenter auf den Punkt. Wichtig sei die Verbreitung in allen Schichten und Regionen bis in die kleinsten Gemeinden hinein.

"Deutsche müssen sich selbst befreien, andere tun das nicht!"

Zur Einprozent-Kernmannschaft zählen neben Stein und seinem Projektmanager Helge Hilse auch Antaios-Verlagsleiter Götz Kubitschek, Compact-Chefredakteur Jürgen Elsässer, Islamwissenschaftler Hans-Thomas Tillschneider und Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider. Einprozent unterstützt unter anderen auch die Identitäre Bewegung in Deutschland und Österreich. Steins Resümee: "Es ist wichtig, dass wir Deutschen uns selbst befreien aus diesem Umstand, der derzeit herrscht – denn andere tun das sicher nicht!"

Wer sich einbringen will: https://einprozent.de/

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