Das AMS Wien schüttete ebenfalls Förderungen an Verein Alt-Wien aus.

Foto: Bild: Herzi Pinki / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Kindergarten Alt-Wien: 84.000 Euro Förderungen durch das AMS Wien

Dass der mittlerweile in Insolvenz befindliche Verein "Alt-Wien – MUKU – Arge für multikulturelle Kindergartenpädagogik" ein Förderprofi bei der Stadt Wien war, ist medial seit dem Sommer 2016 bestens bekannt. Aber auch Gelder des Arbeitsmarktservice (AMS) flossen an diesen Verein. Somit schüttete nicht nur die zuständige Magistratsabteilung 11 über viele Jahre hinweg das Füllhorn öffentlicher Gelder über dem Kindergartenbetreiber aus.

Eine Anfragebeantwortung von Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) an die FPÖ-Abgeordnete Dagmar Belakowitsch Jenewein förderte nun neue Zahlen im Zusammenhang mit Geldflüssen an Alt Wien zu Tage.

AMS bezahlte über 84.000 Euro für Mitarbeiterbeschäftigung

Das AMS Wien förderte den Verein Alt.Wien mit 84.000 Euro im Zeitraum 2007 bis 2016. Rund 75.000 Euro flossen für sogenannte Eingliederungsbeihilfen (EBF), weitere 7.900 Euro für Qualifizierungsförderung (QfB) an den Verein. Dabei muss es auch bei diesen Maßnahmen zumindest zu Irritationen zwischen Förderstelle AMS und dem Verein gekommen sein, wie man folgendem Antworttext des zuständigen Sozialministers entnehmen kann:

Die endgültige Festlegung der jeweiligen Beihilfenhöhe erfolgte nach Vorlage der Abrechnungsunterlagen und Prüfung der anerkennbaren Kosten, maximal jedoch in Höhe des bewilligten Betrages. Ein QfB-Förderfall wurde mangels Vorlage von Abrechnungsunterlagen storniert. Fünf EBFörderfälle wurden mit korrekter Abrechnung vorzeitig beendet.

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