Tirol: 84 Prozent der arbeitslosen Asylanten haben keine Berufsqualifikation

Somalische Asylanten bereichern auch Tirol - in Form der Arbeitslosenstatistik. Foto: DFID - UK Department for International Development / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Somalische Asylanten bereichern auch Tirol - in Form der Arbeitslosenstatistik.
Foto: DFID - UK Department for International Development / Wikimedia (CC-BY-2.0)
17. November 2016 - 6:46

Erneut musste Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) den Wahrheitsbeweis antreten: Asylanten haben zu 84 Prozent keine Berufsqualifikation. In einer Anfragebeantwortung an den Tiroler FPÖ-Abgeordneten Peter Wurm musste Stöger zugeben, dass von 460 arbeitslos gemeldeten Asylanten 385 maximal Pflichtschulabschluss haben. Lediglich neun Asylanten haben eine Lehrausbildung und vier eine sogenannte Mittlere Ausbildung.

Und ein Zuzug hochqualifizierter, neuer Arbeitskräfte via Asylgewährung findet schon gar nicht statt, denn unter den 460 arbeitslos gemeldeten Asylanten haben nur 20 eine höhere und 15 eine akademische Ausbildung.  

Sozialamt der Welt: AMS zahlt auch für Herkunftslose

Und auch die herkunftsmäßige Zusammensetzung der als arbeitslos gemeldeten Asylanten lässt entsprechende Rückschlüsse zu. Von den 460 Arbeitslosen stammen 124 aus Syrien, 99 aus Afghanistan, 58 aus Russland und 52 aus Somalia. Dazu kommen etwa auch 14 Staatenlose, die trotz ungeklärter Herkunft Arbeitslosengeld aus den Töpfen des Arbeitsmarktservice (AMS) erhalten. 

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