Asylwerber sorgten in Unterkunft des Roten Kreuzes für eine Floh-Invasion.

Foto: Bild: Encyclopédie de Diderot et d Alembert / Wikimedia (PD)
Tulln: Massiver Flohbefall in Asylunterkunft des Roten Kreuzes

Die ungezügelte Zuwanderung nach Österreich bringt auch für das Gesundheitswesen immer wieder neue Herausforderungen. Wie aus einer Anfragebeantwortung von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) an die FPÖ-Abgeordnete Dagmar Belakowitsch-Jenewein hervorgeht, gab es am 27.Juli in einer Asylunterkunft des Roten Kreuzes in der niederösterreichischen Stadt Tulln sogar einen massiven Flohbefall bei den Bewohnern:

Nach Auskunft der behördlich zuständigen Landessanitätsdirektion Niederösterreich wurde der Befall vom Österreichischen Roten Kreuz Landesverband Niederösterreich am 27. Juli 2016 entdeckt, ärztlich begutachtet und bestätigt. Betroffen waren zwei Zimmer mit insgesamt 10 Personen.

Rotes Kreuz musste evakuieren, ausräuchern und reinigen

Der Befall war so stark, dass das Rote Kreuz die zehn Asylwerber ausquartieren musste. Gleichzeitig mussten die Räumlichkeiten ausgeräuchert und gereinigt werden. Darüber hinaus mussten auch die Asylwerber einer gründlichen Dusche unterzogen und neu eingekleidet werden.

In welchen anderen Asylunterkünften durch Ungezieferbefall wie etwa Flöhe oder Bettwanzen sanitätspolizeilich eingeschritten werden musste, konnte die SPÖ-Ministerin aber nicht beantworten. Flohbefall ist nämlich nicht meldepflichtig. Deshalb sind Oberhauser derzeit keine weiteren Fälle bekannt. 

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