Österreichischer Integrationsfonds ignoriert Arbeitslosigkeit bei Berufsanerkennung

Der Integrationsfonds spiegelt Zuwanderern - etwa aus Afrika - vor, sie könnten ohne Berufsausbildung viele Jobs in Österreich ausüben. In Wahrheit herrscht in diesen Bereichen jedoch schon massive Arbeitslosigkeit. Foto:  U.S. Department of Defense Current Photos / Wikimedia (PD)
Der Integrationsfonds spiegelt Zuwanderern - etwa aus Afrika - vor, sie könnten ohne Berufsausbildung viele Jobs in Österreich ausüben. In Wahrheit herrscht in diesen Bereichen jedoch schon massive Arbeitslosigkeit.
Foto: U.S. Department of Defense Current Photos / Wikimedia (PD)

Wenn es um die Ideologie der Zuwanderung geht, dann ist Rot-Schwarz offensichtlich keine noch so absurde Idee zu dumm, um sie auf Steuerzahlerkosten zu finanzieren. Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) betreibt eine Webseite www.berufsanerkennung.at.  Diese listet für Asylwerber und sonstige Zuwanderer Berufe ohne erforderliche  Berufsanerkennung auf.

Damit möchte man Unqualifizierten aus der Gruppe der Ausländer offensichtlich Österreich und seinen Arbeitsmarkt schmackhaft machen.  Finanziert bzw. unterstützt wird dieses Projekt vom Außenministerium unter Ressortchef Sebastian Kurz (ÖVP). Sozialminister Stöger vertraut ihm jedoch wohl nicht ganz, wie er einer aktuellen Anfragebeantwortung an die FPÖ zum Ausdruck bringt:

Diese Liste beinhaltet 1.083 Berufe. Der ÖIF teilte dem Sozialministerium zudem schriftlich mit, dass der ÖIF keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben übernimmt. Die Webseite www.berufsanerkennung.at wird laut den auf der Webseite befindlichen Informationen vom Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres unterstützt.

Arbeitslosigkeit in diesem Berufsgruppen seit Jahren stark steigend

Viel brisanter ist, was aus Stögers Antworten noch hervorgeht: Die Arbeitslosigkeit ist gerade in diesen angepriesenen Berufsgruppen, die man offensichtlich ohne jegliche Berufsanerkennung ausüben kann, stark steigend. Im Zeitraum 2008 bis 2015 hat sich etwa die Arbeitslosenzahl hier von 54.361 auf 93.446 um ganze 39.085 Personen erhöht. Gleichzeitig sind die offenen Stellen in diesem Zeitraum von 8.722 auf 6.804 erheblich zurückgegangen. 

Damit wird dieses ÖIF-Angebot zu einem weiteren Turbo für die Arbeitslosigkeit in Österreich. Schon jetzt haben etwa 84 Prozent der Asylanten, die in Tirol als arbeitslos gemeldet sind, maximal Pflichtschulabschluss. 

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