Wirtschaftspolitik: Donald Trump möchte neue US-Infrastrukturbank gründen

Trump möchte mit einer staatlichen Infrastrukturbank die Macht der Wall Street brechen. Foto: Andrés Nieto Porras / Wikimedia  (CC-BY-SA-2.0)
Trump möchte mit einer staatlichen Infrastrukturbank die Macht der Wall Street brechen.
Foto: Andrés Nieto Porras / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
20. November 2016 - 8:25

Deutliche Akzente für eine neue Wirtschaftspolitik setzt der zukünftige US-Präsident Donald Trump. Vor knapp zwei Wochen als neues Staatsoberhaupt gewählt, möchte er eine neue Infrastrukturbank aus dem Boden stampfen.  Sie soll in den kommenden Jahren öffentliche und private Investitionen finanzieren und somit die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt ankurbeln.

Die Bank soll bis zu einer Billion Dollar als Investitionskapital zur Verfügung haben. Als Mastermind hinter diesem Projekt gilt der frühere Goldman-Sachs-Chef Steven Mnuchin, der als zukünftiger Finanzminister in Washington gehandelt wird.

Trump will Macht der Wall Street-Banken brechen

Offensichtlich möchte sich Trump mit einer solchen öffentlichen Bank vor allem vom bisherigen Finanzkartell in den USA unabhängig machen. Bisher hatten vor allem die Wall Street Banken bei Infrastrukturprojekten als Financiers ein gewichtiges Wort mitzureden. Dies könnte ausgerechnet unter dem Republikaner Trump gänzlich anders werden, denn er möchte die Macht der Wall Street-Banken brechen. 

Wollen Sie täglich per Mail über die neuesten Artikel informiert werden? Hier können Sie sich anmelden.
Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
Loading...
in

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.