Ein Streit wegen der Essensausgabe soll Asylwerber veranlasst haben, ihre Unterkunft anzuzünden.

Bild: Saperaud~commonswik / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Wegen zu kleiner Essensportionen zündeten Asylwerber Flüchtlingsheim an

In Deutschland brannte wieder einmal ein Flüchtlingsheim. Und wieder einmal waren es keine – sonst sehr schnell herbei geschriebene – fremdenfeindlichen Personen, die den Großbrand in Düsseldorf legten. Sondern als Brandstifter werden zwei Asylwerber verdächtigt: Laut Polizei soll ein Mann namens Mohammed B. seinen Komplizen dazu angestiftet haben, brennbare Flüssigkeit über eine Matratze zu schütten und anzuzünden, berichtet Focus

130 Menschen in Gefahr

Damit wurde nicht nur ein Schaden von zehn Millionen Euro angerichtet. Es wurden auch 130 Menschen in Gefahr gebracht. Wie die WAZ schreibt, soll es dennoch keine Anzeige wegen Mordversuchs, sondern "nur" wegen schwerer Brandstiftung geben. Die beiden dringend Tatverdächtigen sind jeweils 26 Jahre alt und stammen wohl aus Nordafrika. Einer soll laut WAZ mit der Tat sogar geprahlt haben.

Zu wenig Nutella

Wie die Bild berichtete, sollen die beiden Asylwerber ihre Unterkunft "wegen zu wenig Nutella angezündet" haben. Tatsächlich dürfte das Motiv für dieses fürchterliche Vergehen die Unzufriedenheit mit dem Essen gewesen sein. Einige Heimbewohner sollen verärgert gewesen sein, dass während des Fastenmonats Ramadan untertags überhaupt Essen ausgegeben wurde. Dagegen hätten sich der Brandstifter und ihm nahestehende Bewohner über die Portionsgröße echauffiert. Es habe weniger zu Essen gegeben als sonst.

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