Soll man Deutschland tatsächlich eine weitere Amtsperiode Merkels wünschen?

Foto: Bild: EU2016 SK / Wikimedia (CC0 1.0)
Merkel kandidiert wieder – Parteiübergreifender Merkel-Wahlkampf gegen AfD erwartet

Gerade nach dem Ergebnis der US-Wahl war es eigentlich klar, dass Angela Dorothea Merkel nicht anders kann. Denn wer könnte westliche Werte wie Demokratie, Freiheit, den Respekt vor dem Recht und der Würde des Menschen, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder politischer Einstellung angeblich besser vertreten, als eine Person, die er sogar als notwendig erachtet, den neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump auf diese demokratischen Grundwerte hinzuweisen.

Kommentar von Unzensurix

Nun hat sich, wie bereits die Spatzen von den Dächern der Medien pfiffen, Bundeskanzlerin Merkel endgültig entschlossen, für eine vierte Amtsperiode als Kanzlerin zu kandidieren. Dass sie ebenso den CDU-Vorsitz nicht abgeben wird, versteht sich von selbst.

Seit 2005 lenkt die in der DDR aufgewachsene, studierte Physikerin nun die Bundesrepublik Deutschland und ist jetzt drauf und dran, Rekordhalterin in Bezug auf das deutsche Bundeskanzleramt zu werden. (Noch führen ihre beiden CDU-Kollegen Helmut Kohl mit 16 vor Konrad Adenauer mit 14 Jahren Kanzlerschaft.)

Wie frei ist die Welt tatsächlich?

Und dass sie es schafft, wieder gewählt zu werden, darüber dürfte sie ebenso keinen Zweifel hegen, sieht sie sich doch wohl selbst, als „Verteidigerin der freien Welt“. Denn gerade in einer Zeit der absoluten Mediendiktatur, wo sich Menschen immer mehr fragen, wie frei diese Welt tatsächlich ist, braucht man Personen wie eine Frau Merkel, die sozusagen das Sinnbild der freien Welt sind, wo es keine Grenzen mehr gibt und alle Menschen so frei sein sollen, nach Deutschland zu kommen, wenn sie es wollen…

Der Merkel’sche Spruch  

„Wir schaffen das“, war wohl der bekannteste Spruch in ihrer letzten Amtsperiode und sind zugleich auch die womöglich am meisten missgedeuteten Worte dieses noch relativ kurzen Jahrhunderts. Hat sie wirklich nur damit gemeint, dass Deutschland die Flüchtlingskrise im Sinne abendländischer Kultur bewältigen kann oder steht sogar noch ein tieferer Sinn dahinter, der noch gar nicht an die Öffentlichkeit gedrungen ist?

Gefahr durch Islam nicht aufgezeigt

Denn dass Deutschland voran und einige Länder wie Österreich und Schweden im Schlepptau bereits enorme Probleme mit islamischer Migration haben, ist zwar offensichtlich. Und dass diese Probleme mit weiterer Zuwanderung nicht weniger werden, ebenso. Doch dürfte das gar nicht Frau Merkels Intention gewesen sein, diese Problematiken anzuschneiden, denn das würde heißen, strengere Gesetze gegen die demokratiefeindliche Strukturen des sich in Europa ausbreitenden Islam und beinhartes Durchgreifen gegen Verbrechen in Gefolgschaft dieser sogenannten Religion.

Beides aber ist in Deutschland noch nicht nachhaltig geschehen und wird zwar ein Wahlkampfthema (besonders der CDU/CSU) sein und dann nach der Wahl doch nicht geschehen. Wobei Frau Merkel mit Sicherheit nicht die einzig Schuldige daran ist, aber mitschuld an einer sich in den letzten Jahren entwickelt habenden völlig falschen Toleranzpolitik allerlei fragwürdigen Strömungen gegenüber, worunter der Islam insofern die gefährlichste ist, als er unter dem Deckmäntelchen der Religionsfreiheit agiert.

Angela, die Unentbehrliche

Aber Frau Merkel ist von einem gefährlichen Sendebewusstsein beseelt, welches ihr vorgaukelt, für Deutschland unentbehrlich zu sein. Für die CDU scheint sie es tatsächlich zu sein, doch auch der sich immer wieder Merkel-kritisch verhaltenden CSU dürfte es wichtiger sein, Regierungsämter zu behalten, als die Probleme Deutschlands und daher ganz Europas ändern zu wollen.

Parteiübergreifender Merkel-Wahlkampf gegen AfD erwartet

Und dass Frau Merkel weitere Jahre für Deutschland bestimmend sein könnte, liegt nicht nur am linken Koalitionspartner SPD, sondern genauso an der noch linkeren Hälfte Deutschlands, den Grünen und Der Linken. Denn auch diese Parteien werden Merkel höchstens ein virtuelles Auge aushacken, aber niemals gegen ihre, ihnen ebenso gewogenen Multikulti-Visionen vorgehen. Und gemeinsam wird allen diesen Kräften sein, einen gemeinsamen Merkel-Wahlkampf gegen die einzige tatsächliche Alternative für Deutschland, die AfD zu führen.

Noch hat der Wähler das letzte Wort

Bleibt also nur zu hoffen, dass der deutsche Wähler bemerkt, wie Europa gegenwärtig mehr als schleichend islamisiert wird, genauso nicht vergisst, was in den letzten Jahren und besonders seit 2015 mit Deutschland passiert ist, und sich demokratisch für einen Weg entscheidet, den man mit Merkel mit Garantie nicht gehen wird können.

Daher wollen wir eigentlich lieber nicht wissen, was das „Wir schaffen das“ wirklich bedeutet und hoffen, dass sich Frau Merkel diesmal überschätzt hat. Denn ob Deutschland es schafft, eine weitere Kanzlerschaft dieser Frau glimpflich zu überstehen, steht leider in den Sternen.

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