Bandleader Werner Otti fragt Musikerkollegen von Goisern: „Wie tief muss der Hass sein?“

Werner Otti verteidigt Norbert Hofer gegen untergriffige Unterstellungen. Foto: Screenshot YouTube / ORF
Werner Otti verteidigt Norbert Hofer gegen untergriffige Unterstellungen.
Foto: Screenshot YouTube / ORF
25. November 2016 - 11:00

Der Musiker Hubert von Goisern, bürgerlicher Name Hubert Achleitner, hatte den Bandleader der John Otti Band aufgefordert, es künftig zu unterlassen, dessen Lieder bei FPÖ-Auftritten zu spielen. Unzensuriert.at hat berichtet. In einem offenen Brief an seinen "Kollegen" fand Werner Otti die passenden Worte.

Otti enttäuscht von Musikerkollegen

Er dachte, Musik verbindet, schreibt Otti, doch Achleitner hätte ihn eines Besseren belehrt. Er fragt ihn: Wie tief muss der Hass sein, der sie antreibt, um so untergriffige Worte wie, reaktionär – aufwieglerisch – fremdenfeindlich zu gebrauchen? Kennen sie Norbert Hofer persönlich?“

Dem Wunsch des Musikers sei man natürlich nachgekommen und habe das einzige von der Band gespielte Lied Achleitners aus dem Live-Programm gestrichen.

Von Goisern schwimmt mit Mainstream

Treffend führt Otti weiter aus, dass die Macht der Medien und der Musikindustrie gewaltig sei. „Wer gegen den Strom schwimmt, wird trocken gelegt“. Hubert von Goisern schwimme eben mit, er aber nicht. Das mache den Unterschied.

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