Mutmaßlicher Terroranschlag auf katholisches Missionarsheim fordert einen Toten

Trotz Ausnahmezustand: Wieder wurde eine katholische Einrichtung in Frankreich Ziel eines Terrorakts. Foto: Maarten Van Damme / flickr (CC BY 2.0)
Trotz Ausnahmezustand: Wieder wurde eine katholische Einrichtung in Frankreich Ziel eines Terrorakts.
Foto: Maarten Van Damme / flickr (CC BY 2.0)
25. November 2016 - 13:00

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In Frankreich ist zum wiederholten Male eine katholische Einrichtung Ziel eines Gewaltverbrechens geworden. Im südfranzösischen Montferrier-sur-Lez drang ein bisher unbekannter Täter in ein Altersheim für ehemalige katholische Missionare ein und tötete eine Frau.

Frau bestialisch ermordet

Laut ersten Berichten dürfte der immer noch auf der Flucht befindliche Täter mit einer abgesägten Flinte und einem Messer in das Heim Les Chênes verts gestürmt sein. Anschließend hat er eine Frau gefesselt und ihr vermutlich die Kehle durchgeschnitten. Sondereinheiten der Polizei rückten an und umstellten das Gebäude, in dem 70 ehemalige Missionare leben, die im afrikanischen Raum tätig waren. Darunter Mönche, Priester und Laien. Dennoch konnte der Täter entkommen.

Präfektur will nichts von Terrorakt wissen

Obowohl die Tat eindeutig die Handschrift eines islamistischen Terroranschages trägt, will die zuständige Präfektur nichts von einem Terrorakt wissen. Viel eher handelte es sich bei der Verbrechen um einen "rein kriminellen Akt", so die Behörden.

Erst im Juli diesen Jahres töteten zwei junge Islamisten in der nordfranzösischen Saint-Etienne-du-Rouvray einen katholischen Priester auf ähnlich grausame Weise.

 
 
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