Der nächste "Einzelfall": Wilde Schießerei unter Tschetschenen in Wien-Meidling

Ob die Tatwaffe eine Browning war, wie auf diesem Bild, oder eher eine russische Makarov, ist der Polizei noch nicht bekannt. Foto: Piero71 / wikipedia.org (CC BY-SA 3.0)
Ob die Tatwaffe eine Browning war, wie auf diesem Bild, oder eher eine russische Makarov, ist der Polizei noch nicht bekannt.
Foto: Piero71 / wikipedia.org (CC BY-SA 3.0)
26. November 2016 - 18:16

Und wieder ein bedauerlicher "Einzelfall" in Wien: Wie der ORF berichtet, läutete am Samstag zu Mittag ein Mann an der Tür einer tschetschenischen Familie in der Meidlinger Krichbaumgasse. Der 37-jährige Wohnungsinhaber öffnete, der Gast trat ein und es entwickelte sich eine Unterhaltung. Als der Tschetschene den Besucher aus der Wohnung ins Stiegenhaus drängte, zog der eine Faustfeuerwaffe und gab mehrere Schüsse auf seinen Kontrahenten ab. Während dieser am Knie verletzt wurde, ergriff der Schütze die Flucht.

Sechs Kinder und schwangere Frau saßen im Nebenraum

In der Wohnung befanden sich zum Zeitpunkt der Schießerei auch noch die schwangere Frau des Opfers und deren gemeinsame sechs Kinder. Laut Aussagen der Kinder hätten sich ihr Vater und der bis dato noch unbekannte Besucher auf tschetschenisch unterhalten, sie dürften sich also gekannt haben. Die Polizei geht also von einer Tat im als besonders aggressiv bekannten Tschetschenen-Milieu aus. Eine erste Fahndung nach dem Täter blieb vorerst erfolglos.

Tschetschenen gelten als aggressivste Einwanderer-Gruppe

Gewalttaten durch oder unter Tschetschenen ziehen sich in den letzten zehn Jahren wie ein roter Faden durch die Wiener Kriminalgeschichte. Besonders spektakulär gestaltete sich etwa die Hinrichtung des tschetschenischen Ex-Soldaten Umar Israilov in Wien-Floridsdorf im Jänner 2009, der von zwei mutmaßlichen Landsmännern auf offener Straße niedergeschossen wurde.

Afghanen und Tschetschenen sind Todfeinde

Zusätzlich angeheizt wurde die kriminelle Stimmung im Vorjahr durch den massenhaften Zuzug von Afghanen nach Österreich. Die Afghanen hassen die Tschetschenen, weil die sich als Söldner während der russischen Invasion in den 1990er Jahren als besonders brutal und sadistisch gegenüber der Zivilbevölkerung erwiesen hatten. Erst im März dieses Jahres kam es vor einem Jugendklub in Wien-Brigittenau zu einer vielbeachteten Straßenschlacht zwischen Jugendlichen der beiden Ethnien – bei weitem kein Einzelfall, wie etwa die Presse berichtete.

Die meisten Auslands-Tschetschenen leben in Österreich

Österreich gilt als das Land mit den meisten tschetschenischen Einwanderern weltweit, die meisten sind sunnitische Moslems (viele sympathisieren mit oder kämpfen für den IS). Von den 30.000 Tschetschenen im Land lebt die Hälfte in Wien - und vermehrt sich, wie man an obigem Beispiel sieht, offensichtlich sprunghaft.

 

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