„Kirchliche Funktionsträger_innen“ sollen lernen, Gender-Gegnern professionell gegenüberzutreten

Die deutsche Journalistin Birgit Kelle entlarvt in ihren Büchern den Irrsinn des Genderwahns.  Foto: blu-news.org / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Die deutsche Journalistin Birgit Kelle entlarvt in ihren Büchern den Irrsinn des Genderwahns.
Foto: blu-news.org / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
30. November 2016 - 12:00

Sozialwissenschaften sind Wissenschaften, welche die Phänomene gesellschaftlichen Zusammenlebens der Menschen empirisch untersuchen, dann daraus Schlüsse ziehen, aus diesen Theorien bilden und diese dann zur allgemeinen Gültigkeit erklären.

So kann man auch auf den Begriff „Gender“ einordnen, bei dem Menschen nicht mehr nach ihrem biologischem Geschlecht unterschieden werden, sondern nach einem, dem man sich nach Gutdünken zuordnen kann.

Gender-Gegner

Wer also nicht völlig versteht, dass man mit einem Penis durchaus Frau sein kann, wenn man sich als solche fühlt oder, dass man als Besitzerin einer Vagina nicht zwangsläufig weiblich ist, weil Weiblichkeit von der Gesellschaft aufoktroyiert sein soll oder, dass man weder Mann noch Frau sondern ein „drittes Geschlecht“ ist oder, dass ein paar Schnipseleien an den Geschlechtsteilen genügen, um ins andere Geschlecht zu fahren…, wer das also nicht völlig versteht und möglicherweise Kritikpunkte übt, kann sehr leicht in den Verdacht geraten, als „Gender-Gegner“ kategorisiert zu werden.

1.Mose 1:27

Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.

Und da wir in einem Zeitalter jener Wissenschaften leben, die sich sogar über die überkommene Biologie hinwegsetzen können (wie eben den Sozialwissenschaften), sind auch endlich die Kirchen bereit, ihr Scherflein dazu beizutragen, dass der Mensch nicht mehr von Gott nur als Mann und Frau geschaffen worden ist, sondern auch als Inter-, bzw. Transsexueller oder ähnliches.

Kongress soll Anti-Genderbewegung entgegenwirken

Jedenfalls sorgt sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ziemlich, dass sogenannte Gender-Gegner immer mehr überhand nehmen. Deswegen soll auf einer Tagung in Hamburg Anfang Dezember diesen Anti-Gender-Strömungen entgegengewirkt werden. Denn man sieht durchaus die Notwendigkeit, wirksame Gegenstrategien zu finden.

Genderkonzepte werden oft in Frage gestellt

Grund dafür soll sein, dass sogenannte Genderkonzepte (etwa die Umrüstung der Toiletten auf der Uni Bielefeld auf „All Gender Toiletten“; Unzensuriert.at berichtete), die in der Vergangenheit nur „von kleinen Minderheiten am rechten Rand“ aufgegriffen und bekritelt worden sind, immer mehr von anderen Bevölkerungsgruppen in Frage gestellt werden, wie etwa von stinknormalen Bürgern, aber natürlich auch von so bezeichneten konservativ-christlichen Kreisen (die womöglich noch die Schöpfungsgeschichte von Mann und Frau kennen).

Besondere Herausforderung für die Gender-Jünger/innen

Da freilich, wie man gendergerecht definiert, „die Kirche, die aus der Vision einer inklusiven Gemeinschaft lebt, in der Vielfalt und Gleichwertigkeit zentral sind“, muss sie nun handeln und steht sie nun offenbar vor einer besonderen Herausforderung. Deshalb wird man bei der Gender-Kirchen-Tagung in Hamburg Workshops bilden, in denen „kirchliche Funktionsträger_innen“ lernen können, sich dahingehend richtig zu verhalten, also Positionen zu beziehen und wie man sich gegen Hassattacken wappnet.

Kirche lädt Gender-Ideologen ein

Als Vortragende dieser Veranstaltung, die von den Beauftragten für Geschlechtergerechtigkeit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland und der EKD organisiert wird, sind zu nennen: Katrin Rönicke (Feministin; Schwerpunkt  Geschlechterdemokratie), Andreas Kemper (Antifa-Blogger; Spezialist für Entlarvung rechter Positionen, schwerer Kritiker von Birgit Kelle) und die Pastorin Eli Wolf-Bredehorst. Letztere lebt in eingetragener Partnerschaft mit der Grünen-Politikerin Marlis Bredehorst.

Kritikerin nicht eingeladen

Nicht eingeladen ist die deutsche Journalistin und Publizistin Birgit Kelle, die etwa die Auffassung vertritt, dass der traditionelle Feminismus ausgedient hat und dafür eintritt, dass Frauen sich statt für ein Leben aus Karriere und Kindern auch für ein traditionelles Familienleben entscheiden dürfen, ohne deswegen benachteiligt zu werden. Ebenso gilt sie als scharfe Kritikerin des Genderwahns.

Deswegen ein Buchtipp:

Birgit Kelle: GenderGaga. Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will. Adeo, Weinheim 2015, ISBN 978-3-86334-045-2.

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