Der israelische Berater von Bundeskanzler Kern, Tal Silberstein, wird in Rumänien wegen Korruptionsverdacht gesucht.

Bild: SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Trotz Haftbefehl gegen Israeli: Bundeskanzler lässt ihn als teuren Berater nach Wien einfliegen

Politische Berater hat ein Bundeskanzler einige. Ein besonders wichtiger dürfte für den roten Christian Kern aber ein enger Vertrauter aus Israel sein, wie die Kronen-Zeitung offenbarte. Diesen Herrn namens Tal Silberstein lässt er darum regelmäßig zu sich nach Wien einfliegen. Zuletzt auch, um seine Analysen im Vorfeld der Bundespräsidentschaftswahl zu hören.

Umschrieben wird der Freundschaftsdienst eines teuer erkauften Strategieplans für Alexander Van der Bellen mit den folgenden Worten: „An den strategischen Erkenntnissen aus Silbersteins Motivforschung ließ Kanzler Kern auch das Wahlkampfteam von Van der Bellen teilhaben“.

Internationaler Haftbefehl nicht auszuschließen

Strategisch unklug dürfte sich der gute Herr Silberstein aber anscheinend in Rumänien verhalten haben. Dort wird er nämlich seit Juni 2016 mittels Haftbefehl gesucht und ist offiziell zur Fahndung ausgeschrieben. Gemeinsam mit Shimon Shevez und Beny Steinmetz sollte der „Geschäftsmann“, wie es in der Anklage heißt, ein "großes illegales Geschäft" getätigt haben.

Silberstein & Co. wird Korruption vorgeworfen

Im Haftbefehl des Berufungsgerichtes Brasov werden alle drei der Korruption angeklagt. Sie müssen sich wegen der Bildung einer kriminellen Organisation und Geldwäsche verantworten. Ein teures Stück Land nahe der Hauptstadt Bukarest sollte dabei im Mittelpunkt des Geschäftsvorganges stehen. Bisher reagierten die Herren nicht auf den Haftbefehl, das rumänische Gericht wolle den Fall darum zu einer internationalen Fahndung ausweiten.

Kern ignoriert zweifelhaften Hintergrund seines Beraters

Auch Bundeskanzler Kern missachtete bis dato den Haftbefehl des europäischen Landes und lud Silberstein weiter gegen gute Bezahlung nach Österreich ein. Wie groß der Aufschrei wäre, wenn das Wahlkampfteam von Norbert Hofer einen gesuchten potentiellen Kriminellen in das Büro des Dritten Nationalratspräsidenten laden würde? Nicht auszudenken.

 

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