Kaum ist die Wahl mit ORF-Hilfe gewonnen, wird eine achtprozentige Gebührenerhöhung verkündet – so ein Zufall!

Bild: Thomas Ledl / wikipedia.org (CC BY-SA 3.0 at)
Nach nicht einmal 24 Stunden: ORF-Gebührenerhöhung

Sie haben nicht einmal ein paar Tage gewartet, um solcherart wenigstens die Andeutung eines Keuschheitsgürtels zu produzieren, dass das nicht mit der Präsidentenwahl zusammenhängen würde. Nein, nur wenige Stunden, nachdem der grüne Kandidat gewählt worden ist, präsentiert ORF-General Wrabetz seine Forderung nach einer fast achtprozentigen Gebührenerhöhung.

ORF hat im Wahlkampf gut gedient – und wird jetzt belohnt

Es ist ganz eindeutig: Der ORF hat im Wahlkampf ausgiebig seine Schuldigkeit getan. Jetzt fordert er den Lohn. Und die linke Mehrheit im ORF-Stiftungsrat wie auch in den sogenannten Aufsichtsgremien wird mit Sicherheit das Begehr durchwinken.

Wir werden uns noch wundern, was jetzt alles möglich ist

Aus diesem Timing aber auch aus der Tatsache, dass der ORF nicht einmal eine Begründung dafür zu liefern versucht, warum er nicht schon früher die Gebührenerhöhung verlangt hat, sollten die Österreicher ihre Schlüsse ziehen. Jetzt sollten sie sich auch auf anderen Gebieten auf etliches gefasst machen. Denn die Machthaber haben keinerlei Genierer mehr: Die Macht ist unser. Und aus.

Der Artikel von Andreas Unterberger ist am 5. Dezember 2016 auf der Internetseite www.orf-watch.at erschienen, auf der renommierte Journalisten es sich zur Aufgabe gesetzt haben, eine unabhängige Kontrolle des ORF und seines Gebührenmonopols auszuüben.

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