Feminismus-Kritikerin: Unterwerfung europäischer Frauen hat längst begonnen

So könnte die Zukunft für europäische Frauen aussehen: Die Unterwerfung hat bereits begonnen. Foto: Andreas Kollmorgen / flickr (CC BY 2.0)
So könnte die Zukunft für europäische Frauen aussehen: Die Unterwerfung hat bereits begonnen.
Foto: Andreas Kollmorgen / flickr (CC BY 2.0)
9. Dezember 2016 - 10:00

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Die deutsche Kolumnistin, Buchautorin und Feminismus-Kritikerin Birgit Kelle, verheiratete Mutter von vier Kindern, hat gegenüber der Welt, die Dinge beim Namen genannt und die momentane Situation der europäischen Frauen auf den Punkt gebracht. Nach den Vorfällen in der Kölner Silvesternacht und an zahllosen anderen Orten europaweit, hatten sich die Frauen, nicht zuletzt auf Grund mutmachender Aufrufe der Regierenden, vorgenommen, sich nicht einschränken zu lassen und weiter eine weltoffene Lebensart beibehalten zu wollen.

Keine Anzeigen – "es war ja noch nichts passiert"

Die bittere Realität hat uns jedoch eingeholt. Unzählige Vergewaltigungen und sogar Morde an Frauen haben uns im letzten Jahr eines Besseren belehrt. „Klammheimlich“ hat die Unterwerfung der europäischen Frauen längst begonnen.

Birgit Kelle berichtet, wie Freundinnen aber auch fremde Frauen ihr berichten und schreiben, was ihnen mit „Männern, die noch nicht so lange da sind“, widerfahren ist. Alleine die vorsichtige Formulierung deutet schon darauf hin, wie uns die „politisch korrekten“ Formulierungen in den Würgegriff genommen haben. Auf hinterfragen, ob man die Vorfälle denn zur Anzeige gebracht hätte, meinten die betroffenen Frauen nur, „es sei ja noch nichts passiert“, so Kelle. Man fühle sich jedoch unbehaglich, verängstigt und man werde vermeiden noch einmal in eine solche Situation zu geraten. Eine Anzeige wurde ja auch „nichts bringen“.

Auch „ländliche Beschaulichkeit“ kein Garant für Sicherheit

Selbst in ländlichen Regionen sind Frauen mit derlei Unbill bereits konfrontiert. Die Nachbarin, die nun auch einen Selbstverteidigungskurs absolvieren möchte, da sie beim Kastaniensammeln mit den Kindern im Park belästigt wurde, ist nur eines der ungezählten Beispiele die Kelle nennt. Ganz typisch für die verbreitete europäisch gutmenschliche Denkweise hatte man Belästigungen im Sommer eventuell noch auf die „leichte Bekleidung“ zurückführen können.

Die Schuld suchen wir vorerst einmal bei uns selbst, doch nun war es Herbst geworden, geändert hatte sich nichts. Eine Freundin der Autorin, die morgens nicht mehr U-Bahn fährt, da sie sich unter den, am Bahnsteig laut grölenden Männerhorden, ängstigt. Oder eine andere Bekannte, deren minderjährige Tochter unter Tags in der S-Bahn angepöbelt wird, sind nur einige Beispiele der Beeinträchtigung des bislang gewohnten Alltags von europäischen Frauen.

Keine hohen Schuhe, um im Notfall laufen zu können

Die Autorin selbst gibt unumwunden zu, auf Bahnhöfen keine hochhackigen Schuhe mehr zu tragen, um im Notfall davon laufen zu können. Bahnpersonal und Polizei gäbe es ohnehin nur auf Hauptbahnhöfen. Auch Väter aus ihrem Bekanntenkreis, die bereits die Fassung verloren hatten, weil ihre jugendlichen Töchter in der Öffentlichkeit mit obszönen Gesten belästigt wurden, sind keine Seltenheit mehr.

Der Fall des Mordes an Maria in Freiburg ist nun also der tragische Anlass für die deutsche Politik, das islamische Frauenbild zu hinterfragen. Traurig und viel zu spät.

Verhinderte Gewalttaten gegen Frauen scheinen nirgends auf

Die Frauen und Mädchen, bei denen Gott sei Dank nichts passiert ist, da sie geistesgegenwärtig oder schnell genug waren, tauchen allerdings in keiner Statistik auf. Nicht alleine deshalb liegt auf der Hand, dass auch die Dunkelziffer der tatsächlichen Übergriffe weit höher als erfasst liegen muss.

Auch gilt es als nicht opportun, Angst zu haben oder diese zu äußern, denn laut Statistik ist es ja nur ein geringer Teil (der über einen Million) Zuwanderer, die derlei Taten verübten. Möchte man der deutschen Polizeigewerkschaft „gehorchen“, dürfe man ohnedies keinen Generalverdacht gegen Migranten hegen oder gar äußern.

Schweigen, aus Angst vor "Fremdenfeindlichkeit"

Dieses Gefühl wird von Regierungsseite transportiert, wer Ängste äußert, spielt also den Rechten Argumente zu. Oder will man damit gar die eigene Fremdenfeindlichkeit vertuschen?  Da sollte man wohl lieber schweigen und nach „Verhaltensalternativen“ suchen. Eigentlich hätte man glauben können, dass die Silvesternacht  von Köln bereits ein Weckruf für die Politik hätte sein sollen. Weit gefehlt, kam da doch lediglich der gut gemeinte (lächerliche) Ratschlag mit „einer Armlänge“ Abstand zu den „Angreifern“ zu halten.

Tsunami führte zu Atomausstieg, Sexattacken werden ignoriert

Der Autorin Kelle hatte man im Zusammenhang mit den Schilderungen ihrer und der Erfahrungen ihres Bekanntenkreises bereits unterstellt, mit subjektiv empfundenen Gefahrenlagen zu argumentieren. Auch das kennt man bereits zur Genüge, denn die Statistik und das „Gutmenschentum“ können und dürfen nicht irren. Dennoch entbehrt die Argumentation der Kolumnistin nicht einer gewissen Logik und einer großen Portion gesundem Hausverstand.

Dass nämlich ein Tsunami am anderen Ende der Welt, die Bundesregierung zu einer sofortigen Reaktion, in Form eines Atomausstieges veranlasst, während Missstände die die eigene Bevölkerung unmittelbar gefährden, beharrlich ignoriert werden, erkennt Kelle ganz richtig. Die viel zitierten „tragischen Einzelfälle“ reichten eben nicht, um eine reale Gefahrenlagen für die Bevölkerung von Seiten der Regierung zu erkennen.

Kleidungsstil der Anfang - Die Unterwerfung das Ziel

Eigentlich möchte man so weiter leben wie bisher, weltoffen, ohne Einschränkungen, mit der europäischen Lebensart ein Beispiel abgeben. Die Realität ist eine Andere, in Wahrheit hat sich alles längst verändert, die Unterwerfung hat bereits begonnen, so Kelle. In Wahrheit arbeiten wir der „geschönten“ Statistik zu, indem wir unsere Kinder auf Strecken chauffieren, die sie früher alleine mit dem Fahrrad zurückgelegt hatten.

Oder wir fahren mit dem Taxi, wer es sich leisten kann, statt Bahn oder Bus zu nehmen, um Gefahren aus dem Weg zu gehen, resümiert die Kolumnistin. Wir beherzigen sogar Bekleidungsvorschriften für uns und unsere Kinder, um auf der sicheren Seite zu sein. Durch diesen vorauseilenden Gehorsam werden wir dann auch mir sauberen Statistiken belohnt, so Kelle.

Ein Jahr nach „Köln“ – ein frauenpolitischer Scherbenhaufen

Diesen „frauenpolitischen Scherbenhaufen“, den die Silvesternacht von Köln ausgelöst hatte, will nun niemand zusammenkehren, um sich nicht zu schneiden, der Aufschrei darüber bleibt allerdings aus. Ganz im Gegenteil, die üblichen feministischen Empörungsbeauftragten verschwestern sich mit den medial hoch präsenten Kopftuchträgerinnen. Letztere würden ja ihre Verhüllung als Zeichen weiblicher Stärke sehen, führt Kelle weiter aus.

Behörden: Frauen für Sex ansprechen ist "okay"

Man könne ja auch nicht davon sprechen, dass sich die deutsche Regierung nicht bemühen würde, den jungen muslimischen Männern die Integration näher zu bringen. In Köln beispielsweise, der Stadt mit dem „Armlängen-Ratschlag“, zitiert man junge Muslime zum Gesundheitsamt, so Kelle. Dort versucht man ihnen dann mittels eigens geschaffener Internetseiten, in verschiedenen Sprachen, in Deutschland übliche sexuelle Gepflogenheiten, Praktiken und auch Stellungen näher zu bringen.

Die Resultate sind teilweise schockierend. Zumindest für die Teilnehmer an solchen „Seminaren“. Ein Junge der ein solches Seminar verlassen hatte, war „sprachunfähig“, war er doch im hintersten afghanischen Dorf mit Frauen in Burkas aufgewachsen, berichtet die Autorin. In diesen Seminaren werde auch vermittelt, dass man in Deutschland Frauen ohne Scheu auf Sex ansprechen könne, da Frauen hierzulande offen dafür seien. Das richtige Verwenden von Kondomen werde dabei an Plastikpenissen geübt und schließlich bekommt man dann auch noch Kondome mit auf den Nachhauseweg. All dies selbstredend auf Kosten des Steuerzahlers.

Korrektes Verhalten gegenüber Frauen vermitteln – Fehlanzeige

Leider scheint es allerdings nicht im „Steuerzahler-Budget“ zu liegen, korrektes Verhalten gegenüber Frauen außerhalb eines sexuellen Umfeldes, zu vermitteln. Dies könnte auch angesichts der kulturell unterschiedlichen Frauenbilder eine „Sisyphos-Aufgabe“, selbst für Gutmenschen-Träumer und Statistik-Fanatiker werden. Ach ja, Deutschland ist möglicher Weise auf dem Weg dahin, wird doch schließlich gerade begonnen das islamische Frauenbild zu hinterfragen.

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