Auf jenen Mann, der eine Frau die Stiegen einer Berliner U-Bahnstation hinuntergetreten hatte, wurde ein Kopfgeld ausgesetzt.

Bild: wikipedia.org/Jcornelius (CC BY-SA 3.0)
U-Bahn-Attacke in Berlin: Jetzt wurde sogar Kopfgeld ausgelobt

Schluss mit lustig ist jetzt offensichtlich für manchen Bürger in Deutschland im Zusammenhang mit der U-Bahn-Attacke in Berlin. Um Hinweise gegen den U-Bahn-Täter, der eine 26-jährige Frau über die Stiege getreten hatte, zu aktivieren, hat eine Privatperson nun sogar 2.000 Euro Kopfgeld ausgelobt. Beim Initiator handelt es sich um den Personenschützer und Ex-Kickboxer Michael Kuhr. Kuhr begründet diese Aktion in einem Facebook-Eintrag laut Berliner Morgenpost so:

Ich bezahle ein Kopfgeld in Höhe von 2.000,- € für den Namen und die Adresse von diesem Bastard!

Laut Morgenpost sollen Kuhrs Eintrag bis Sonntagnachmittag bereits 2.500 Facebook-User geliket haben und weitere 900 geteilt haben.

Die Berliner U-Bahn ist Brennpunkt der Gewalt

Der tätliche Angriff aus dem Hinterhalt auf die wehrlose Frau ist kein Einzelfall – ganz im Gegenteil: Die deutsche Bundeshauptstadt Berlin ist ein Brennpunkt der Gewalt. So wurden im Jahr 2014 bei der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) 2.328 Körperverletzungen zur Anzeige gebracht, im Jahr 2015 waren es mit 2.296 Delikten gegen Leib und Leben nur unwesentlich weniger Straftaten.

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