Der „Einzelfall“ hat sich am Rande des örtlichen Perchtenlaufes am 5. Dezember ereignet (Symbolfoto).

Foto: Bild: Wald1siedel / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Perchtenlauf-Schläger: Anführer geständig, ORF verschweigt Hintergründe

Der Polizei ist es gelungen, jene Schläger auszuforschen, die bei einem Perchtenlauf südlich von Graz weibliche Zuschauer bedrängt und eine Schlägerei angezettelt haben sollen. Bei den mutmaßlichen Tätern soll es sich um Jugendliche im Alter von 14 bis 15 Jahren handeln.

Polizei gingen vier Verdächtige ins Netz

Beim Anführer der Schlägerbande handelt es sich um einen angeblich erst 15-jährigen Kameruner. Eine Videoaufnahme hatte die Ermittler auf seine Spur geführt. Berichten zufolge soll er geständig sein. Die Polizei hegt am jugendlichen Alter des Gewalttäters allerdings erhebliche Zweifel. Er soll zehn Jahre älter aussehen, als in seinem Ausweisdokument vermerkt. Die Polizei hat daraufhin eine Altersfeststellung veranlasst. Ebenfalls ausgeforscht werden konnten seine drei Kumpane. Sie wurden von Polizeibeamten in ihrer Freizeit entdeckt, welche sofort ihre diensthabenden Kollegen verständigten.

Vorfall zu billiger Polemik gegen Brauchtum genutzt

Ereignet hat sich der Vorfall am 5. Dezember in der steirischen Gemeinde Seiersberg-Pirka (Bezirk Graz-Umgebung). Am Rande des Perchtenlaufes waren eine Frau und ihre 10-jährige Tochter von der Bande bedrängt und zwei zur Hilfe eilende Männer verletzt worden. Mittlerweile hat sich ein weiteres Belästigungs-Opfer bei der Polizei gemeldet.

Das Online-Portal heute.at hatte die Falschmeldung verbreitet, dass es sich bei den Schlägern um Perchtenlauf-Teilnehmer gehandelt habe und dies dazu genutzt, um gegen das Brauchtum zu polemisieren.

ORF.at verschweigt Migrationshintergrund und zweifelhaftes Alter

Während zahlreiche Medien über den Migrations- und Altershintergrund des mutmaßlichen Haupttäters wahrheitsgemäß berichten, hält es der ORF anders. In seinem Online-Bericht auf der Seite des ORF Steiermark erfährt man weder die afrikanische Abstammung noch das zweifelhafte Alter des (Jungen?) Mannes.

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