Sehr peinlich für die Polizei: Aus dem Schubhaftzentrum am Hernalser Gürtel konnten fünf Ausländer entkommen.

Bild: Langinger / wikipedia.org (PD-self)
Fünf Schubhäftlinge aus Anhaltezentrum entkommen: NGO als Fluchthelfer?

Wie es den fünf Schubhäftlingen am Hernalser Gürtel gelingen konnte, aus dem Polizeianhaltezentrum zu entkommen, ist bereits geklärt. Wo sich zwei von ihnen immer noch aufhalten, allerdings nicht. Mit einem Scherenwagenheber unterstützte zunächst ein bisher unbekannter Fluchthelfer am Sonntag beim Ausbruch aus dem Gefängnis, dem ehemaligen "Zweier Landl". Die drei zuvor als illegal im Land aufhältig Identizifierten – zwei Algerier, ein Tunesier – flohen laut Kronen Zeitung über das ebenerdige Fenster.

Schubhäftlinge stiegen fröhlich aus Gefängnisfenster

Unbemerkt blieb der Vorfall eine ganze Weile. Erst als auch noch ein Nigerianer aus dem offenen Fenster stieg, konnte ihn ein herbeieilender Beamter fassen. Einer der Algerier und der Tunesier wurden Stunden später in der Donaustadt bzw. der Innenstadt festgenommen und zurückgebracht.

Nichtregierungs-Organisation als Fluchthelfer?

Bei dem Ausbruch eines weiteren illegalen Einwanderers, eines 27-jährigen Algeriers, am Montag läuft allerdings noch immer eine Fahndung. Er schloss sich unbemerkt einer Gruppe von NRO-Beratern im Gefängnis an und wurde mit nach Draußen geschleust – vielleicht nicht ganz unabsichtlich. Die Untersuchungen zu den beiden peinlichen Vorfällen laufen polizeiintern auf Hochtouren.

 

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