Ärzte, Apotheker, Pharmavertreter und Krankenkassen scheffeln fette Gewinne am Rücken der Krebspatienten

Rotationsbett auf einer Intensivstation: In der Krebsbehandlung wird extrem viel Geld umgesetzt - nicht immer zu Heilzwecken. Foto: Blogotron / wikipedia.org (CC0)
Rotationsbett auf einer Intensivstation: In der Krebsbehandlung wird extrem viel Geld umgesetzt - nicht immer zu Heilzwecken.
Foto: Blogotron / wikipedia.org (CC0)
15. Dezember 2016 - 23:46

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Dass die Weißkittel- und Krebsmafia aus Ärzten, Apothekern und Pharmavertretern ziemlich viel Dreck am Stecken hat, wenn es um Bestechung von Ärzten und um die Maximierung des eigenen Gewinns auf Kosten von hilflosen Patienten geht, ist mittlerweile bekannt.

Krankenkassen beteiligen sich am unrühmlichen Spiel

Doch nun scheint es, als würden die Krankenkassen ebenfalls eine unrühmliche Rolle in diesem schlechten Theater spielen. Ausgerechnet der Faktor Kostensenkung führt hier scheinbar dazu, dass an Qualität gespart wird und so das Leben von Patienten aufs Spiel gesetzt wird.

Gastbeitrag von Volker Hahn

Wir erinnern nochmal daran was bereits bekannt ist, dass die Behandlung von Krebspatienten sehr teuer ist und dass Krankenkassen zudem, genau wegen des unmenschlichen Spiels der Krebsmafia, Höchstpreise für Krebsmedikamente zahlen müssen.

Diese korrupten Machenschaften gehen zu Lasten von Beitragszahlern und vor allem von Krebspatienten, die nun sogar durch die Krankenkassen selbst in Gefahr gebracht werden. Denn die Krankenkassen, die die Machenschaften der Krebsmafia natürlich scharf verurteilen, versuchen zu sparen, wo es nur geht, und haben jetzt die Krebsmedikamente als gute Möglichkeit befunden, die Kosten zu senken.

Schacherei mit abgelaufenen Medikamenten

Es scheint, als ob die Krankenkassen die Krebsmedikamente nun ausschreiben, um so die günstigsten Angebote zu erhalten. Dabei wird dann scheinbar auch auf Seiten der Apotheken kräftig mitgemischt in dem Korruptions-Brei, denn dort werden in diesen Fällen durchaus wohl auch Medikamente eingesetzt, deren empfohlenes Haltbarkeitsdatum bereits abgelaufen ist.

Ärzte werden gezwungen, mitzubetrügen

Die deutsche AOK ("Gesundheitskasse") scheint diese risikoreichen, verlängerten Haltbarkeitszeiten sogar zu akzeptieren und zwingt diejenigen Ärzte, die sich weigern, diese zu verabreichen, dazu, dies doch zu tun. Dies kann dazu führen, dass die Krebsmafia weiter ihre Gewinne optimieren kann, während die Krankenkassen im großen Stil versuchen, diese Kosten wieder zu drücken und im Endeffekt dafür sorgen, dass den Patienten Medikamente verabreicht werden, die weniger wirksam sind und dadurch den Heilungsprozess vielleicht sogar verhindern.

Nicht zu vergessen, dass all dies auch auf dem Rücken der Beitragszahler ausgetragen wird, die im Endeffekt mehr zahlen müssen, um abgelaufene und nicht mehr wirksame Medikamente verabreicht zu bekommen. Dies ist ein Skandal im ganz großen Stil und sollte verboten werden.

Lesen Sie hier unseren kompletten Artikel zum Thema: http://www.watergate.tv/2016/12/07/volker-hahn-krebsmafia-weiter-am-werk/

 

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