Türken-Rocker "Osmanen Germania" eröffnen in Österreich schon die zweite "Filiale"

Türkische Brutalo-Rocker nach Wien nun auch im Ländle? Genug "Nachwuchs" ist sicher vorhanden. Foto: Screenshot, zdf info / YouTube
Türkische Brutalo-Rocker nach Wien nun auch im Ländle? Genug "Nachwuchs" ist sicher vorhanden.
Foto: Screenshot, zdf info / YouTube

Im Jahr 2015 gründeten türkischstämmige Personen, die im deutschen Sozialstaat (oft schon Jahre und Jahrzehnte) gut leben, sich jedoch als Türken sehen, den „Osmanen Germania Boxclub“ (OGBC). Die Mitglieder erinnern in ihrem Auftreten an klassische Motorrad-Rocker wie etwa die "Hells Angels" oder den "Outlaws MC", bevorzugen allerdings keine Motorräder, sondern deutsche Luxuslimousinen (was für eine gewisse Geschäftstüchtigkeit spricht).

Mit Boxsport wenig am Hut

Dieser „Sportclub“ gilt als eine der am schnellsten wachsenden Gruppierungen im Rockermilieu Deutschland. Und obwohl sich diese Herrschaften unter dem Begriff „Boxclub“ subsumieren, konnte bisher keine über die Aktivitäten vergleichbarer Rocker-Gruppen hinausgehende Affinität zum Boxsport beobachtet werden.

Eher beschäftigen sie sich mit türkischer Politik und - wie verschiedene deutsche Landeskriminalämter festgestellt haben - mit organisierter Kriminalität. Politisch stehen sie, laut Informationen des Spiegel, dem türkischen Präsidenten Erdogan nahe und werden vom türkischen Geheimdienst MIT dahingehend unterstützt.

Türkischer Geheimdienst unterstützt "Osmanen"-Bande

Die Osmanen Germania selbst teilen keineswegs diese Fremdeinschätzung und betonen, dass sie es als "soziale Aufgabe" sehen, junge türkischstämmige Menschen von der Straße holen zu wollen, um ihnen einen „sportlichen“(?) Sinn im Leben zu geben.

Dieser äußert sich allerdings meist in brutalen Gewaltaktionen, die sich außerhalb von Sportstätten zutragen. Im November etwa gab es einen Konflikt mit einer ähnlich gewalttätigen, allerdings (weil kurdisch) verfeindeten Gruppierung namens „Bahoz“, die gleich den Osmanen türkisch-nationale Konflikte auf deutschem Boden austrägt.

70 Prozent der Osmanen vorbestraft

Zusätzlich haben die Osmanen derzeit das Problem, dass sich derzeit in Deutschland die Polizei in besonderem Maße für sie interessiert, wobei vorläufig Drogenhandel nachgewiesen worden ist. Auch gab es mehrere Razzien in Club-Lokalen, wo man bei den "Boxern" Schusswaffen und dazugehörige Munition fand. Etwa 70 Prozent der Mitglieder sind übrigens bereits straffällig in Erscheinung getreten. Niedersächsische Ermittlungsbehörden vermuten, dass die "Osmanen Germania" versuchen, Marktanteile der illegalen Geschäfte der "Hells Angels" zu übernehmen.  

Österreich-Bezug

Derzeit existiert erst ein Vereinslokal (Chapter) der Osmanen in Österreich und zwar in Wien-Favoriten (unzensuriert.at berichtete), von dem aus unliebsame kurdische oder Erdogan-feindliche Gegner bekämpft werden können und die österreichische Kriminalstatistik aufgefettet wird. Doch nun scheint diese fragwürdige Organisation auch ihre Fühler nach Vorarlberg ausgestreckt zu haben, wie eine ZDF-Dokumentation enthüllte, in der von einem Treffen der Osmanen-Führungsspitze in Lindau und Frastanz berichtet worden ist.

Politik hält sich lieber bedeckt

Das österreichische Innenministerium hält sich bisher mit einer Einschätzung der Osmanen Germania zurück und betont nur, dass diese Gruppierung genauso unter Beobachtung stünde wie andere Outlaw-Gruppen auch. Allerdings ist auch hierzulande zu befürchten, dass die Osmanen Germania regen türkischen Zulauf erhalten werden, aber die verantwortlichen Politiker so lange wegschauen, bis es einmal ordentlich kracht.

Und dass es dazu kommen wird, deuten die Osmanen Germania in einem überzeugenden Propagandavideo an, wo sie sich als „Gotteskrieger“ bezeichnen - und die brauchen wir in Österreich ganz dringend...

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