Griechenland: Linksextreme Anarchisten drohen mit Lebensmittelvergiftung

Mögliche Lebensmittelvergiftung: Griechen müssen heuer auf Salatdressing verzichten.  Foto: Geoff Peters / Wikimedia (CC BY 2.0)
Mögliche Lebensmittelvergiftung: Griechen müssen heuer auf Salatdressing verzichten.
Foto: Geoff Peters / Wikimedia (CC BY 2.0)
21. Dezember 2016 - 10:30

Der linke Ministerpräsident Alexis Tsipras bekommt es zunehmend mit linksextremistischem Terror in seinem Land zu tun. Neben gewalttätigen Ausschreitungen bei regierungsfeindlichen Demonstrationen drohen Anarchisten nun mit der Vergiftung von Lebensmitteln in Griechenland. Aktuell wurden die drei internationalen Handelskonzerne Coca-Cola, Nestlé, Unilever und der griechische Konzern Delta bedroht.

Die hinter dieser Aktion stehende Terroristengruppe nennt sich Grüne Nemesis. Man möchte die Konzerne offensichtlich dazu zwingen, verschiedene ihrer Produkte aus den Regalen zu nehmen. 

Die Linksextremisten haben in Bekennerschreiben mit der Vergiftung von Lebensmitteln durch Chlor und Salzsäure gedroht. Stattfinden sollen die Vergiftungsaktionen zwischen dem 22. Dezember 2016 und dem 5. Jänner 2017. Damit ist das Weihnachts- und Silvestergeschäft massiv gestört.

Betroffene Produkte: Von Salatdressing bis zur Milch

Die angedrohte Vergiftung erstreckt sich über eine breite Palette von Lebensmittelprodukten des täglichen Haushaltsgebrauchs. So sollen bei Unilever Salatdressings und Tomatensauce vergiftet werden, bei Coca-Cola und Nestlé verschiedene Getränkesorten und bei Delta Milchprodukte. Durch die Drohung möchten die Aktivisten der Grünen Nemesis offensichtlich die Konzerne daran hindern, diese Produkte im Weihnachts- und Silvestergeschäft zu vertreiben. Eine ähnliche Aktion von Linksextremisten fand bereits 2013 statt. 

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