Der Islamist Anis Amri wurde bei einer Polizeikontrolle in Mailand erschossen.

Foto: Bild: @BMJV_Bund
Bei Polizeikontrolle: Mutmaßlicher Berlin-Attentäter Amri in Mailand erschossen

Anis Amri, der mutmaßliche tunesische Islamist hinter dem Terroranschlag in Berlin, wurde bei einer Polizeikontrolle in Mailand erschossen. Der Terrorist soll das Feuer auf die Beamten eröffnet haben, diese töteten den Moslem im anschließenden Feuergefecht.

Islamist bei Polizeikontrolle entdeckt

Laut Angaben von Reuters wurde Amri bei einer Polizeikontrolle in Sesto San Giovanni bei Mailand um 3 Uhr Nachts aufgespürt. Der Islamist wurde aufgrund von verdächtigem Verhalten angehalten und nach seiner Identität befragt. Sofort dürfte er das Feuer auf die Polizisten eröffnet haben, diese erwiderten es und töteten Amri. Das italienische Inneministerium kündigte eine Pressekonferenz zu den Vorfällen an.

Ein Polizist wurde an der Schulter getroffen und musste in ein Spital gebracht werden.

Amri reiste über Frankreich

Der Tunesier dürfte mit verschiedenen Regionalzügen von Deutschland nach Italien, seine frühere Wahlheimat, gereist sein. Dabei passierte der Islamist auch Frankreich. Kontrolliert wurde er aber allem Anschein nach nicht, trotz internationalem Haftbefehl und Grenzkontrollen. Möglicherweise hatte er auch Unterstützer und Hintermänner in Frankreich. Vom Bahnhof in Italien, machte sich der bewaffnete Amri in der Nacht zu Fuß mit einem Rucksack auf.

Anis Amri gilt als Verantwortlicher für den verheerenden Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt vergangenen Montag. Sein Pass und seine Fingerabdrücke wurden in dem Tat-LKW gefunden. In der Vergangenheit soll der Tunesier mehrere Jahre in Italien gelebt haben.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link