Gläubige Christen konnten Weihnachten unter Präsident Assad stets feierlich und friedlich zelebriere (hier Aufnahmen aus Aleppo vor dem sogenannten Bürgerkrieg).

Foto: Bild: Screenshot, Russische Welt / YouTube
Besuch der Schauspielerin Carla Ortiz in Syrien entlarvt westliche Lügenpropaganda

Fünf Jahre lang haben sich islamistische Rebellen im Osten der alten syrischen Handelsmetropole festgesetzt, bis sie von syrischen Regierungstruppen mithilfe Russlands knapp vor Weihnachten vertrieben werden konnten.

Erstes Weihnachtsfest nach Jahren

Und zum ersten Mal seit fünf Jahren ist es dort für die etwa 20 Prozent Christen wieder möglich, die Geburt ihres Heilands öffentlich zu feiern, wie auf Videos, die in sozialen Netzwerken auftauchten, zu sehen ist.

Selbst die arabische Nachrichtenseite Al-Masdar News berichtete darüber und auch, dass sogar Moslems an den Weihnachtsfeierlichkeiten teilgenommen und sich mit den Christen zusammen über die Befreiung Aleppos gefreut hätten. „Diese gemeinsame Feier symbolisiert den Sieg über die radikal-islamistischen Kräfte“, war als Kommentar in den Al-Masdar News zu lesen.

Bekannte Schauspielerin übt schwere Kritik am Westen

Gerade über Aleppo und die dortigen Zustände ist in westlichen Medien viel geschrieben worden, und der Grundtenor war eine grundsätzlich negative Berichterstattung über die syrische Armee sowie über deren russische Unterstützung.

Nun berichtete allerdings die in den USA lebende bolivianische Schauspielerin Carla Ortiz über ihren Syrien-Besuch. Sie bereiste das Land, um einen Dokumentarfilm zu drehen, und war deswegen bei der Evakuierung der Bewohner Aleppos direkt am Ort des Geschehens. Was sie sah, brachte ihr die Erkenntnis, dass der Westen dringend seine Außenpolitik bezüglich Syriens ändern müsse. Denn wie sie Sputniknews gegenüber erklärte, seien die Ereignisse von westlichen Medien völlig verdreht berichtet worden.

Falschmeldungen um Stimmung gegen Präsident Assad zu machen

Man habe etwa mit zahlreichen gefälschten Twitter-Accounts sogenannte "Fake-News" verbreitet, die Ereignisse in ein völlig falsches Licht gerückt hätten. So wurde etwa über einen massiven Beschuss Ost-Aleppos von Assads Armee zur Zeit der Evakuierung berichtet, der laut der dort anwesenden Carla Ortiz gar nicht stattgefunden hatte.

Angebliche Berichte eines 7-jährigen Mädchens aus der Kriegshölle

Ebenso hegt die Hollywood-Schauspielerin starke Zweifel an den Twitter-Einträgen eines siebenjährigen Mädchens namens Bana Alabed, die in perfekter englischer Sprache über ihr Leben im Bombenhagel Aleppos berichtet haben soll (mittlerweile wurde dieses Mädchen bereits vom türkischen Präsidenten Recep T. Erdogan, einem vehementen Assad-Gegner, empfangen).

Carla Ortiz kommentierte diese Twitter-Botschaften, die von den westlichen Medien rührselig angenommen worden sind, so:

Es ist unmöglich, ich war dort, dort gibt es kein Internet. Im Osten Aleppos gibt es schon seit mehr als 85 Tagen keine Elektrizität und nur wenige haben 3G Internet. Es ist unmöglich, dort einen Tweet zu senden, wenn du dich auf der Frontlinie befindest.

Sämtliche Regierungsgegner sind Terroristen

Ebenso hat Carla Ortiz durch ihren Besuch in Aleppo erfahren, dass für die dortigen Zivilisten sämtliche Gruppen, die im Osten Aleppos ihr Unwesen treiben, allesamt Terroristen seien, egal wie sie sich nennen würden, „Aufständische“, „Freie Syrische Armee“ oder sonstwie.

Denn die Regierungsgegner sämtlicher Gruppierungen hätten die Zivilisten einfach ausgehungert. In Gesprächen mit den nun befreiten Menschen erfuhr Carla Ortiz, „wie ihnen die Möglichkeit auf Bildung entzogen wurde und die Terroristen alle umgebracht haben, die es wagten, auf die andere Seite überzugehen.“

So appelliert Carla Ortiz an alle westlichen Mächte, die Stimme der Menschen Ost-Aleppos, „die echte Stimme Syriens, zu hören“, damit dieser schreckliche Krieg endlich beendet wird.

Möglicherweise, so die Schauspielerin, habe der Westen die Opposition ursprünglich mit guten Absichten unterstützt. Doch wie sie durch Kontakt mit den Menschen Syriens und durch Gespräche mit ihnen erlebt habe, könne sie nur sagen, diese Opposition gebe es schon lange nicht mehr. Mittlerweile sei alles „außer Kontrolle geraten“.

Hoffnung für syrische Christen

Dass allerdings Weihnachten heuer in Aleppo gefeiert werden konnte, gibt leisen Anlass zur Hoffnung, dass Syrien wieder zu jenem friedlichen Zustand unter Präsident Baschar Al-Assad zurückkehren kann, in dem auch das 2.000-jährige syrische Christentum seine Daseinsberechtigung haben darf.

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