Zu Fronleichnam stand ein Flüchtlingsboot vor dem Kölner Dom. Zu Weihnachten zeigten sich die Auswirkungen der von den „Flüchtlingen“ mitgebrachten Probleme in Form von Sicherheitskontrollen für Kirchenbesucher.

Foto: Bild: C Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Kölner Christmetten-Besucher über Kontrollen angeblich glücklich

Im Kölner Dom trug sich anlässlich der Christmette etwas zu, was in der zweitausendjährigen christlichen Kirchengeschichte wohl einzigartig war: Besucher eines Gottesdienstes wurden – ähnlich wie vor dem Einchecken auf Flughafen – überprüft, um ja keine gefährlichen Gegenstände mit in das Gotteshaus zu nehmen. Die Überprüfung erfolgte nicht etwa durch Sicherheitsleute, sondern gleich durch die Polizei.

Dass dort, vor dem Dom, wo noch zu Fronleichnam ein von Kardinal Woelki extra aus Malta herbeibefördertes „Flüchtlingsboot“ als Altar diente, jetzt Polizisten mit MPs standen, wurde sicherlich von den Christmetten-Besuchern begrüßt, da man ja vor dem Hintergrund der letzten Terrormorde nicht weiß, ob nicht so ein Streng- oder besser Sprenggläubiger der Religion des Friedens mit einem Fahrzeug daher donnern könnte, um sich just an denen zu „rächen“ die ihm „Schutz“ gewährten, den er ja laut gutmenschlicher Auffassung „suchte“.

Deutsche müssen jetzt Deutsche filzen

Dass jetzt jedoch Deutsche, Deutsche filzen müssen, weil es durchgeknallte Araber oder andere Verbrecher „südländischer“ Prägung  auf „Ungläubige“ abgesehen haben, ist auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar, noch dazu wo der plötzlich unter Generalverdacht stehende Personenkreis aus kreuzbraven Kirchenbesucher besteht und es noch nie in der Kirchengeschichte Europas zu terroristischeren Anschlägen durch Gottesdienstbesucher kam.

Die Kölner und insbesondere die Kölnerinnen bekamen nach der letztjährigen Silvesternacht eine weitere Vorstellung geboten, wohin die verantwortungslose Migrationspolitik führt Die oft ausgesprochene Vermutung, dass man jetzt Verbrecher mit Glacéhandschuhe anfasst (Stichwort: „Anzeige auf freiem Fuß“), damit die Bevölkerung am Ende des Tags einen Überwachungsstaat geradezu erfleht, findet in den Sicherheitsvorkehrungen vor und im Dom Bestätigung.

Kirchenbesucher mit Verbrechern in einen Topf geworfen

Nachdem das jedoch nur in Köln stattfand, drängt sich die Vermutung auf, dass es sich hierbei um einen Probegalopp handelte, wie brave und friedfertige Personen wohl reagieren würden, wenn sie plötzlich mit eingeschleusten Verbrechertypen in einen Topf geworfen werden und da hat die Presse „hervorragendes“ geleistet:

Ein dpa-Artikel, der in einer ganzen Reihe von Zeitungen und deren Online-Ausgaben erschien, soll den Eindruck erwecken, dass die Kölner Mettebesucher geradezu entzückt waren, beim Betreten des Domes gefilzt zu werden. Weit gefehlt, die Leute waren nur in friedlicher Weihnachtsstimmung und da wird man nicht laut, hat dem Autor dieser Zeilen  eine Bekannte gesagt, welche die Christmette dort besuchte.

Den Kirchenbesuchern taten die abkommandierten Polizisten offensichtlich leid und umgekehrt war es den Polizisten sicher unangenehm, älteren Damen völlig unnötigerweise in die Taschen zu schauen, und so überspielte man die peinliche Situation mit wechselseitigen Weihnachtswünschen und den einen oder anderen Scherz.

Totalüberwachung durch unkontrollierte Einwanderung legitmiert

In der Presse wird das alles als halblustiges „Räuber- und Gendarm-Spiel“ dargestellt, der auf uns zukommende Orwell-Staat, als „alternativlos“, und überhaupt ist jeder, der nicht für eine Totalüberwachung ist, irgendwie ein Träumer. Natürlich wird eine Überwachung nötig sein, genauso wie eine Feuerwehr nötig ist um Brände zu bekämpfen, nur hat niemand Brandstifter zuvor angehalten, ständig zu zündeln, um die Legitimation eine Feuerwehr zu rechtfertigen.

Siehe Kronen Zeitung von Donnerstag dieser Woche, Titelseite: „Eine Million Kameras für mehr Sicherheit“ (hier online) und dazu die Kolumne von Peter Gram (Seite 3): „Linkes Geseier vom Überwachungsstaat“.

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