Prölls Hausblatt „NÖN“ startet mit seltsamer Umfrage Mitterlehners Sturz durch Kurz

Erwin Pröll (links) setzt auf Sebastian Kurz. Die Pröll-nahe "NÖN" liefert die passende Umfrage dazu. Foto: Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres / flickr (CC BY 2.0)
Erwin Pröll (links) setzt auf Sebastian Kurz. Die Pröll-nahe "NÖN" liefert die passende Umfrage dazu.
Foto: Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres / flickr (CC BY 2.0)

Es ist eine recht unorthodoxe Meinungsumfrage, mit der die Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) ihren überregionalen Teil in der ersten Ausgabe 2017 aufmachen. In Niederösterreich würden die Parteien folgende Prozentzahlen bei – wohlgemerkt – Nationalratswahlen erreichen: ÖVP 22, SPÖ und FPÖ je 20. Wo ist der Rest, fragt man sich. Und erfährt in der Grafik, dass 8 Prozent „unentschlossen“ sind und 15 Prozent mit „weiß nicht“ antworteten oder keine Angabe machten. Diese beiden Gruppen werden aus Umfragen üblicherweise herausgenommen und den Parteien anteilsmäßig zugerechnet.

Unglaubwürdig: Kurz würde ÖVP in NÖ verdoppeln

Doch wer sich die zweite Umfrage ansieht, um die es der NÖN anscheinend wirklich ging, erkennt sofort, warum diese merkwürdige Darstellungsform gewählt wurde. Wenn die Parteien nämlich von konkreten Spitzenkandidaten in die Wahl geführt werden, sieht die Sache in Erwin Prölls Hoheitsgebiet ganz anders aus. Da würden nur noch 15 Prozent eine Strache-FPÖ wählen, 21 Prozent eine Kern-SPÖ und – jetzt kommt’s – satte 41 Prozent eine Kurz-ÖVP. Eine vom aktuellen Parteiobmann Reinhold Mitterlehner in die Wahl geführte ÖVP ist für die Auftraggeber der vom wenig bekannten M&R-Institut durchgeführten Umfrage scheinbar nicht vorstellbar.

Und woher kommen die vielen Fans des jungen Außenministers? Richtig! Von den unentschlossenen und „Weiß nicht“-Wählern, von denen es in dieser Umfrage plötzlich gesamt nur noch 12 (statt vorher 23) Prozent gibt.

Pröll gibt Mitterlehner via NÖN zum Abschuss frei

Wer die Macht- und Medienverhältnisse in Niederösterreich kennt, der weiß, dass mit dieser Doppelseite die partieinterne Jagd auf Mitterlehner eröffnet ist und sich der niederösterreichische Landeskaiser Erwin Pröll dessen Ablöse durch Kurz wünscht, was er durch sein „Leib- und Magenblatt“ NÖN mehr als deutlich ausrichten lässt. Wenig überraschend kommt dann noch Martin Gebhart im zugehörigen Leitartikel zu dem Schluss: „Es wird eine Frage des Spitzenkandidaten sein.“

wandere aus, solange es noch geht

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Kommentare

Bild des Benutzers Ralph Renner Bloder
Bild des Benutzers Ralph Renner Bloder
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Zuerst Mikl jetzt Mitterlehner. Pröll muss eingreifen bevor es die Bürger tun müssen.

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...der politische Todesengel.
Die Frage ist, ob sich Kurz diese Schlangengrube ÖVP antut, umso mehr als die Mitterlehner-Fraktion sofort an seinem Sessel sägen würde.
(Siehe auch die Querschüsse der Faymann-Getreuen in der SP.)
Binnen weniger Jahre würde auch der "Basti" in diesem Intriganten-Stadl scheitern und entnervt das Handtuch werfen...und das weiß der Junge auch.
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Man erinnere sich: Selbst gegen den ungleich erfolgreicheren Schüssel wurden bald Intrigen gesponnen...
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Und der notorische Wichtigtuer Busek könnte auch diesmal nicht seinen Mund halten.

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nicht seinen Mund halten.@ Es wäre aber besser, er würde sein Maul halten und an seine SAUEREIEN denken.........
Busek seine Sauereien....in höchstem Maße Menschenverachtend
https://wissenschaft3000.wordpress.com/2015/06/13/das-eu-gesetz-samt-dur...
http://www.maras-welt.de/2015/02/25/umerziehung-zur-toleranz-durch-den-s...
http://www.politaia.org/terror/nwo-die-gesinnungspolizei-ectr/
NWO Die Gesinnungspolizei ECTR und Busek verfasste für Umerziehung maßgebliche Passagen
seht Euch die Seite ECTR an!
BUSEK ist ein Bestandteil von ECTR und wärmt sich nicht nur seinen Hintern dort.....
Um so etwas verfassen zu können, da muß schon ordentlich krank sein...
Denkt daran, wenn Ihr Ihn seht - er will Österreicher zur politischen Umerziehung schicken.....ein Widerling erster Güte und KEIN ORDENSRITTER !!!!!!
Die waren über sein Machwerk alle entsetzt...........

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Während sie Mitterlehner scharenweise zu den Blauen jagt.

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https://www.youtube.com/watch?v=Wb-LOzJnCog
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Erwin KOCHONES Bonaparte möchte vor seinem Abgang noch alle Familienangehörigen in Spitzenpositionen drücken.
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Sohnemann Sebastian als Nachfolger von Ka.KE, und "Johanna die Fesche" (Erwinkindermutter) als seine Nachfolgerin...

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Hat nicht erst vor kurzer Zeit eine ORF - lerin (eine blonde Nachrichtensprecherin)auch Mutterfreuden entgegengesehen?? Manche sind halt sehr umtriebig und großfamilienfreundlich!
Ich wandle jetzt einen Spruch um in: an Ihren Ohrwascheln sollt Ihr sie erkennen - hihi..................

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Auf einem ausgelaugtem Feld wächst auch nichts mehr, zumindest nichts verwertbares!

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Dieser Typ ist ein Wolf im Schafspelz.Solange den Strache immitieren bis er an der Macht ist und dann geht die Post ab.
Lasst euch von diesem Verräter nicht täuschen und denkt immer daran was er 2015 sagte,
das die Invasoren besser gebildet sind als der Durchschnitt der Österreicher.
Er war genauso beteiligt und wortführend wie das ganze Gesox nach Österreich kam und hat Hand in Hand mitn Taxler gearbeitet.

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genau diese aussage, welche er ua in einer randgemeinde von wien machte, wo er auf einladung eines politischen övp kretins welcher sich dort als vizebürgermeister aufspielt, getätigt hatte, hat viele der dortigen alten mehr als nur verärgert. nur die raiffeisenlemminge nickten und schauten mit ihren geistleeren kuhaugen.

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....bei der Bundeswahl ohnehin nur mehr 8% bekommen würde, glaube ich an eine Verdoppelung der Stimmen durch Kurz durchaus.

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