Zur Kölner Silvesternacht kamen erneut mehr als tausend Nafris. Warum das so ist, will die Polizei nun untersuchen.

Foto: Bild: Kürschner / Wikimedia (gemeinfrei)
Gelenkte Gruppen? Polizei vermutet Machtprobe der Nafris

Wie ist es möglich, dass zu Silvster 2016 erneut mehr als tausend junge Nordafrikaner zum Kölner Hauptbahnhof kamen? Dem will die Polizei nun nachgehen. Der CDU-Innenpolitiker Armin Schuster vermutet sogar eine „Machtprobe“. Eine These, die ein Sprecher der Kölner Polizei nicht ausschließen möchte.

Der Kölner Sozialwissenschaftler Mimoun Berrissoun vermutet „gelenkte Gruppen“ hinter den Ereignissen der Silvesternacht, wie der Focus berichtet. Bei den von der Polizei beobachteten nordafrikanischen Intensivtätern müsse man zwei Gruppen unterscheiden: „Zum einen die Leute, die die Szene lenken – das sind Berufskriminelle, bei denen einige auch deutsch sprechen. Dann gibt es Mitläufer, die zunächst als geduldete Asylbewerber keine Perspektive haben und von den Lenkern rekrutiert werden.“

Polizeipräsenz schreckt Nafris nicht ab

Interessant ist auch, dass die Polizeipräsenz die Nafris nicht abgeschreckt hat, es kamen erneut tausend Nordafrikaner zum Bahnhof. Vor Mitternacht herrschte nach den Worten von Polizeipräsident Mathies auch diesmal eine bedrohliche Atmosphäre am Hauptbahnhof. Augenzeugen berichteten, viele der Nordafrikaner seien sehr aggressiv aufgetreten. Viele fuhren danach wieder weg. Einige Diebstähle und Sexualdelikte wurden angezeigt.

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