Angela Merkel sei angeschlagen und schwach und stelle daher ein Risiko für die ganze Welt dar – behauptet der Global Risk Report.

Foto: Bild: FNDE - Own work / Wikimedia CC BY-SA 4.0
Studie: Angela Merkel soll ein Risiko für die ganze Welt darstellen

Während die Bildzeitung erst vor wenigen Tagen in einem "Despoten-Check" sieben Schurken nannte, "die uns 2017 versauen könnten", und darin – völlig an den Haaren herbeigezogen – Marine Le Pen in eine Reihe mit IS-Terrorchef Abu Bagdadi stellt, nennt der Global Risk Report des Analysehauses Eurasia Group Angela Merkel als Frau, die Europa gefährlich werden kann – und uns demnach tatsächlich das Jahr 2017 versaut.

Größtes politisches Risiko

Merkel wird in dieser Studie nämlich als eines der größten politischen Risiken eingestuft. Wortwörltich heißt es darin:

This year will bring another wave of political risks in Europe, and some of them will surely materialize amid a weakening of the leadership of German Chancellor Angela Merkel.

Frei übersetzt: Dieses Jahr wird eine weitere Welle politischer Risiken auf Europa zukommen, und einige von ihnen werden sicherlich aufgrund der schwachen Führung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel eintreten.

Die Kanzlerin ist angeschlagen

Ian Bremmer, Chef und Gründer der Eurasia Group, kommt zum Schluss:

Die Kanzlerin ist angeschlagen. Sie besitzt geopolitisch viel weniger Durchsetzungsvermögen als in der Vergangenheit. Dabei braucht Europa mehr denn je eine starke deutsche Kanzlerin.

Die Schwäche von Angela Merkel, eine drohende amerikanische Abschottung und Chinas zunehmender Hang zur Selbstverteidigung würden 2017 zum turbulentesten politischen Jahr seit dem Zweiten Weltkrieg machen, so Bremmer.

 

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