Der Standard treibt völlig an den Interessen seiner Leser vorbei, die verordnete Frauenquote in der Politik voran.

Foto: Bild: Andrea Pavanello, Milano / Wikimedia (CC BY-SA 3.0 IT)
Standard fordert wieder einmal Frauenquote in der Politik: Lesern gefällt das gar nicht

Auf der Suche nach spannenden Themen fernab der Realität (die zur Zeit beispielsweise fehlgeschlagene Migration, Arbeitslosenproblematik oder steigende Kriminalität böten), hat Der Standard wieder einmal ein "Kraftwerk" aus dem Keller geholt: Mehr Frauen müssen in die Politik!

Standard-Leser wenden sich mit Schaudern ab

Dabei ist es Redakteurin Lisa Kogelnik völlig egal, welche Qualifikationen die Damen mitbringen, Hauptsache die Quote stimmt. Dass diese Forderungen aber mittlerweile sogar den eigenen Lesern zu weit gehen, lässt sich gut im Online-Forum zu diesem Kommentar erkennen. Ein verschwindend geringer Teil hält zwar weiterhin an den absurden Versorgungsideen fest, ein großer Teil der zumeist wohl eher linksgerichteten Leser hat sich aber bereits von der Quotenmacherei abgewandt.

Quakifikation: egal – Hauptsache Frau und links

Denjenigen, die die Forderung unterstützen, geht es vor allem darum, mehr linke Frauen für die Politik zu gewinnen, denn diese sei durch die Männer grundsätzlich viel zu weit rechts gerichtet. Die Standard-Journalistin beklagt, dass ausgerechnet die linke SPÖ sich nicht einmal an ihre selbst gewählte Quote hält. Manchen Lesern dienen jedoch ausgerechnet die quotentreuen Grünen als abschreckendes Beispiel. Auf sie bezieht sich der erste der von uns ausgewählten Kommentare.

Ein Frauennetzwerk dass mit Ellbogen an die Spitze gekommen ist und dabei viele gute(!) Männer aus dem Weg geräumt hat. Jetzt wird Klientelpolitik völlig abseits vom Volk gemacht und, gemütlich Prosseco saufend, in der rosa Blase am Sofa gelümmelt.

Mehr Männer als Frauen drängt es in die Politik. Mehr Frauen als Männer geben unterwegs am zähen, unbequemen, buckligen Weg auf, vor allem die, die Rückgrat haben und ihre Zeit sinnvoller nutzen wollen. Mehr Männer bleiben über. Quoten ändern daran nix. Bessere Ideen willkommen.

Quoten sind mMn keine Garantie für eine positive Politik, zumindest könnte ich jetzt keine positiven Beispiele nennen, wo durch Quoten fähige Frauen in höhere politische Ämter gespült wurden, die wirklich fähigen Frauen schafften es ohne Quote.

Dann müsste man aber auch dafür sorgen, dass mehr Arbeiter, Studenten, Lehrlinge, Handwerksmeister, Unternehmer, Arbeitslose, Grundsicherungsempfänger, alleinerziehende Mütter, Behinderte, und und und im Parlament vertreten sind.

Daraus kann man schließen, dass die österreichischen Frauen Weicheier sind und es in anderen Staaten wie in Skandinavien, Deutschland, Niederlande, USA ……… viel mehr Dominas gibt.

Standard ignoriert sexistische Kommentare bei sich selbst

Ein verwunderliches Detail macht uns allerdings stutzig: In den Kommentaren finden sich zuhauf sexistische wie auch diskriminierende Aussagen. Der sonst so politisch korrekt agierende Standard hat bisher aber noch keine sauren Zitronen, Abmahnungen oder Negativpreise für diese verbalen Ergüssen ergeben, während er von anderen Medien Sanktionen wegen „Hasspostings“ fordert. 

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