Juden verlassen zu Tausenden Frankreich – Die Gründe sind islamischer Antisemitismus und islamischer Terror

Der Stadtteil Le Marais ist noch das historische Zentrum des jüdischen Lebens in Paris. Doch viele jüdische Franzosen kehren ihrer alten Heimat aus Angst den Rücken. Foto: Copyright © 2005 David Monniaux / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Der Stadtteil Le Marais ist noch das historische Zentrum des jüdischen Lebens in Paris. Doch viele jüdische Franzosen kehren ihrer alten Heimat aus Angst den Rücken.
Foto: Copyright © 2005 David Monniaux / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
12. Januar 2017 - 9:00

Laut Agence France-Presse haben im vergangenen Jahr 5.000 jüdische Bürger ihren Lebensmittelpunkt in Frankreich aufgegeben und sind ausgewandert. Insgesamt, so erklärte die staatliche Jüdische Agentur am Montag in Paris, verließen in den letzten zehn Jahren fast 40.000 Juden das Land. Der Großteil von ihnen ging nach Israel.

Als Grund für die Auswanderung werden mehrere Gründe genannt: Die Unsicherheit nach islamischen Terroranschlägen, islamischer Antisemitismus und zuletzt wirtschaftliche Motive.

Anschlag auf jüdischen Supermarkt ließ Vertrauen in Sicherheit schwinden

Der Höhepunkt der nun bereits seit Jahren anhaltenden Auswanderung war das Jahr 2015, wo ca. 7.900 Juden Frankreich in Richtung Israel verlassen haben. Es war das Jahr, an dem zwei Tage nach der islamischen Attacke auf die Redaktion der Satirezeitung Charlie Hebdo ein weiterer islamischer Terroranschlag auf einen Supermarkt für koschere Waren nahe der Métro-Bahnstation Porte de Vincennes verübt worden ist. Amedy Coulibaly, ein in einem Pariser Vorort geborener Mohammedaner, tötete bei seiner Geiselnahme im Supermarkt vier jüdische Franzosen und nahm weitere als Geiseln, bevor er von Sicherheitskräften überwältigt und erschossen werden konnte.  

Gerade dieser Anschlag erschütterte die jüdische Gemeinde in Frankreich schwer und ließ vielen jüdischen Franzosen das Vertrauen in die Sicherheit ihres Staates verloren gehen.

Täglicher islamischer Antisemitismus

Doch nicht nur der mohammedanisch motivierte Terrorismus ist es, vor dem sich die französischen Juden fürchten. Auch der immer stärker auftretende, alltägliche islamische Antisemitismus mohammedanischer Franzosen gilt als Grund für die anhaltende Auswanderungsbewegung der Juden, deren Geschichte sich auf dem Boden Frankreichs 2.000 Jahre zurückverfolgen lässt.

Mohammedanische Gewaltspirale dreht sich immer weiter

Da im laizistischen Staat Frankreichs keine genauen Daten zur Religionszugehörigkeit erhoben werden, ist man bei den etwa 67 Millionen Einwohnern auf Schätzungen angewiesen. Nach diesen leben neben Katholiken (etwa 32 Millionen) und anderen christlichen und nicht-christlichen Religionen ca. 600.000 Juden und mindestens 6 bis 9 Millionen Mohammedaner im Land.

Dass gerade die Situation der Mohammedaner in Frankreich von Problemen wie Radikalisierung oder Ghettoisierung geprägt wird, ist in Frankreich ein offenes Geheimnis, welches von der Regierungspolitik Frankreichs seit Jahrzehnten nicht wirklich ernst genommen wird und zur Folge hat, dass die mohammedanische Gewaltspirale in Frankreich in den letzten Jahren immer dramatischere Ausmaße angenommen hat, u.a. Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris, 130 Todesopfer; Lastwagen- Anschlag in Nizza am 14. Juli 2016, 86 Todesopfer.

Fortschreitende Islamisierung Frankreichs

Und in Anbetracht dieser vielen Terroranschläge und der Tatsache, dass auch in Frankreich wie in vielen anderen Ländern West- und Mitteleuropas eine fortschreitende Islamisierung inklusive deren Begleiterscheinungen wie islamischer Antisemitismus zu beobachten ist, kann man die französischen Juden durchaus verstehen, dass sie diesem zukünftigen Europa, wo "der Islam dazugehören soll“, den Rücken kehren.

Ende Dezember hatte auch der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman jedem französischen Juden empfohlen, Frankreich zu verlassen. Und selbst wenn Israel ein Land ist, welches ebenso immer wieder von islamischen Terroranschlägen heimgesucht wird, so ist doch für die Juden garantiert, dass in diesem Land (im Gegensatz zu Europa) die Mohammedaner nie etwas zu sagen haben werden.

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