Islam- und Medienkritiker Udo Ulfkotte unerwartet verstorben

Dr. Udo Ulfkotte im Gespräch mit Unzensuriert-TV über „Die Geschäfte der Asylindustrie“ Foto: Screenshot, Unzensuriert-TV / YouTube
Dr. Udo Ulfkotte im Gespräch mit Unzensuriert-TV über „Die Geschäfte der Asylindustrie“
Foto: Screenshot, Unzensuriert-TV / YouTube
14. Januar 2017 - 19:33

Der kritische Journalist und Bestsellerautor Dr. Udo Ulfkotte verstarb am 13. Jänner 2017 überraschend an einem Herzinfarkt. Dies berichtete die konservative Wochenzeitung Junge Freiheit. Kurz darauf informierte auch Leiter von Ulfkottes Verlag, Jochen Kopp, auf der Webseite des Kopp-Verlags die unzähligen begeisterten Leser. Ullfkotte wäre am 20. Jänner 58 Jahre alt geworden.

Nahm sich kein Blatt vor den Mund

Es waren viele Themen, die Udo Ulfkotte in seiner journalistischen und schriftstellerischen Tätigkeit behandelte. Doch eines war ihm das Wesentlichste und zwar etwas, was in der derzeitigen Medienwelt, wie vom Teufel das Weihwasser, gefürchtet wird. Nämlich sich absolut kein Blatt vor den Mund zu nehmen und die Wahrheit zu sagen.

Nachrufe werden ihn diffamieren – Standard begann bereits damit  

Allerdings ist gerade anlässlich seines unvermuteten Todes zu erwarten, dass die System-Presse genau das machen wird, wovor Udo Ulfkotte etwa am 12. Oktober 2016 in Linz bei einer Wochenblick-Veranstaltung („Presse geht auch ohne Lügen“) gewarnt hat: Presse-Lügen in die Welt setzen, bis sich die Balken biegen, und nun garantiert Lügen über einen Mann schreiben, der vielen deswegen unbequem war, weil er das aussprach oder schrieb, was tatsächlich in dieser Welt und insbesonders in Deutschland und Österreich gerade geschieht.

Als Beispiel für zu erwartende Ulfkotte-Nachrufe kann man aktuell die österreichische Kleinzeitung rotgrüner Meinungsmache, den Standard heranziehen, der in seiner Erstmeldung vom 14. Jänner u.a. sofort mit dem schönen Satz kam: „Medienkritiker und Wissenschaftler beurteilen seine Arbeiten als rechtspopulistische, islamfeindlich und sowie verschwörungsideologisch.“ (Holprige Satzstellung wohl als Qualitätszeichen im Standard-Original).

Ein Standard-Leser deckte im Kommentarbereich auf, dass dieser Satz praktisch eins zu eins dem tendenziösen Wikipedia-Artikel über Ulfkotte entnommen war.

Politische Korrektheit wichtiger als Wahrheit

Dass freilich für den Standard (und auch für tatsächlich gelesene Zeitungen) eine Islamfeindlichkeit sofort festzustellen ist, wenn jemand es wagt, Denkverbote gutmenschlicher Ideologien zu missachten, ist ein besonderes Kind unserer Zeit, wo die politische Korrektheit weitaus wichtiger ist, als die Menschen mit der Wahrheit zu konfrontieren.

Europa wird Kolonie des Islam

Nichtsdestotrotz schrieb Udo Ulfkotte etwa in seinem Buch Mekka Deutschland: Die stille Islamisierung (hier zu bestellen bei der Buchhandlung Stöhr), wie Europa gerade zu einer Kolonie des Islam wird. Und was das Schauerliche an dieser Entwicklung in Deutschland oder Österreich ist, alle und im Besonderen die Politiker schauen dabei zu, wie in den Städten mohammedanische Parallelwelten entstehen, aber im gleichen Augenblick schauen sie alle wieder weg, als würde es sie gar nichts angehen.  

Schweigekartell von Politikern und Medien

Denn was Udo Ulfkotte am meisten ankreidete: Es gilt als gesellschaftspolitisches und dadurch auch als journalistisches Tabu, über diese schleichende Islamisierung Europas überhaupt zu sprechen.

Aber in Mekka Deutschland gelingt es ihm in eindrucksvoller Weise, dieses Kartell des Schweigens, Wegschauens und Nichts-davon-bemerken-Wollens zu durchbrechen. Faktisch fundiert und mit genauen Quellenangaben lieferte Udo Ulfkotte ein aus vielen Einzelbildern zusammengefügtes Gesamtbild, welches einen schockierenden Gesamtbefund gibt. Das christlich-abendländische Europa wandelt sich unablässig zu einem mohammedanischen Morgenland, in welchem die Europäer demnächst nichts mehr zu sagen, sondern nur noch zu zahlen haben, solange sie überhaupt noch existieren.

Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz lenken Massenmedien

Neben Islamkunde studierte Dr. Udo Ulfkotte Kriminologie und Politik. Im Jahre 1986 wurde er Mitglied der politischen Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), wo er bis 2003 dem Ressort Außenpolitik angehörte und von 1986 bis 1998 überwiegend in islamischen Ländern seine Artikel recherchierte. Diese Aufenthalte in den durchwegs restriktiven Staaten hätten, so Ulfkotte öfters in Interviews, sein Islambild mitgeprägt.

Ebenso erhielt er durch seine Tätigkeit bei der FAZ einen Einblick in die tatsächliche Welt der Mainstream-Medien, die ihre Journalisten zu korrumpierbaren Hampelmännern machen, wie er in seinem Buch Gekaufte Journalisten. Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken nachweist. Darin kann man nachlesen, wie gefährlich nahe diverse als seriös geltende Medien den Elitenetzwerken stehen und wie etwa staatliche Stellen (u.a. der Bundesnachrichtendienst) die Berichterstattung in diesen Medien diktieren würden.

Interview mit Unzensuriert-TV über die Machenschaften der Asylindustrie

Natürlich könnte man noch viele weitere Beispiele anführen, wie Udo Ulfkotte die Medienelite aufgemischt hatte, aber das würde diesen Artikel-Rahmen hier sprengen.

Allerdings sei zuletzt ein Interview mit Unzensuriert-TV empfohlen, wo der Journalist in eindrucksvoller Weise entlarvt, wer die wahren Profiteure der Asylindustrie sind. Die Pharmaindustrie, so erklärt er im Interview, rechnet etwa durch Präparate nur für die Asylwerber in Deutschland und Österreich mit einem Zusatzumsatz von 13 Milliarden Euro. (Zum Vergleich beträgt der Jahresumsatz von McDonald’s in Deutschland nur etwa 3,4 Milliarden Euro.) Und dass allein in Deutschland die Asylindustrie pro Jahr mehr als 140 Milliarden Euro umsetzt, ist nur eine interessante Tatsache, die in diesem Interview zur Sprache kommt. Ebenso erwähnt Udo Ulfkotte weshalb es etwa Moscheevereine oder mohammedanische Gemeinschaften überhaupt nicht für notwendig halten, ihre „geflohenen“ Glaubensbrüder unterstützen.

Unzensuriert-TV: "Die Geschäfte der Asylindustrie" - Udo Ulfkotte im Interview

Bürgerkriegsähnliche Zustände scheinen bei weiterer Zuwanderung unabwendbar

Ulfkotte sah ebenso voraus, dass wir uns langsam in Österreich oder Deutschland darauf einstellen müssen, dass uns unsere eigenen Kinder einmal fragen werden, „wie wahnsinnig wie gewesen sind“, das, was derzeit bei uns passiert und erwartenderweise in einem schrecklichen Crash gipfeln wird, überhaupt zugelassen zu haben. Aber dann ist es bereits längst zu spät.

Udo Ulfkotte (* 20. Jänner 1960; † 13. Jänner 2017) ein Mahner, auf dem man dringend hören sollte und es durch seine Bücher immer noch kann. Requiescat in pace!

Wollen Sie täglich per Mail über die neuesten Artikel informiert werden? Hier können Sie sich anmelden.
Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.