Auf Twitter jubelten Mainstream-Journalisten wie die Türkin Hatice Ince über das Ableben Udo Ulfkottes.

Bild: Twitter / Screenshot / Dennis Siebert / CC-BY-SA-3.0
Unterstes Niveau: Deutsche Journaille bejubelt Tod von Establishment-Kritiker Udo Ulfkotte

Systemkritiker und Bestsellerautor Udo Ulfkotte starb am 13. Jänner überraschend an einem Herzinfarkt, unzensuriert.at berichtete. Im Laufe seiner Karriere machte er sich besonders unter den Vertretern der Systempresse viele Feinde. Nun bejubelten einige Journalisten und dutzende Linke sein Ableben im Internet auf äußerst pietätlose Art und Weise.

Spiegel-Autorin: "Das Jahr fängt gut an"

Die türkische Autorin Hatice Ince, sie schreibt unter anderem für das Spiegel-Magazin Bento, ein auf modern und jugendlich getrimmtes "Nachrichtenportal", überschritt auf Twitter alle Grenzen des guten Geschmacks. Zum Ableben Ulfkottes twitterte sie:

Das Jahr fängt gut an. (Smiley) #Ulfkotte

Mittlerweile ist ihr Twitter-Verhalten für die Öffentlichkeit nicht mehr einsehbar. Doch dem nicht genug, dürfte in die Verunglimpfung des toten Autors auch die ARD-Journalistin Julia Rehkopf verwickelt gewesen sein.

ARD-Journalistin gefällt pietätloser Tweet

So dürfte Rehkopf Ince via Twitter über das Ableben Ulfkottes freudig informiert haben. Die Türkin hat ihr darauf geantwortet: "Hahahaha! Darauf ein Schnaps!". Rehkopf markierte diese Aussage mit einem "Gefällt mir".

Später versuchte die "Netzreporterin", das "Gefällt mir" wieder zu entfernen. Doch die archivierte Version des Tweets ist immer noch vorhanden.

Rechtfertigungsversuch: Angebliche Trunkenheit

Aufgrund der zunehmenden öffentlichen Debatte über die pietätlosen Aussagen, versuchte sich Ince auf ihrem eigenen Blog nun zu rechtfertigen. Die Aussagen seien im "leicht angeheiterten Zustand" entstanden, sie selbst werde in Zukunft darauf achten, nicht mehr "betrunken zu twittern". Wie in linken Kreisen gerne als Ausrede beliebt, spricht sie von einer "Dummheit".

Jedoch konnte sich die Autorin einen weiteren Seitenhieb gegen den Verstorbenen nicht verkneifen. Ulkotte repräsentierte für sie genau "den Hass, der uns häufig verzweifeln lässt."

Ich habe den plötzlichen Tod eines Menschen politisiert und hunderte andere Menschen haben wiederum das politisiert – Die hässlichen Seiten des Internets!

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