Antifa-Truppe versuchte, RFS-Vortrag "Kampf um Kurdistan" mit Gewalt zu verhindern

Die militante Antifa versuchte, den Vortrag mit einer Blockade zu verhindern. Foto: RFS
Die militante Antifa versuchte, den Vortrag mit einer Blockade zu verhindern.
Foto: RFS
21. Januar 2017 - 13:18

Der Ring Freiheitlicher Studenten mietete für Donnerstag, den 19. Jänner. 2017, einen Hörsaal an der Uni Wien für den Vortrag "Kampf um Kurdistan" mit dem renommierten Nahostexperten Dr. Herbert Fritz.

Antifa-Extremisten blockierten Hörsaal

Doch der angemietete Hörsaal 16 im Oskar-Morgenstern-Center, einem Nebengebäude der Universität Wien, wurde vorerst von vermummten und grölenden Extremisten der Antifa blockiert. Diese wird indirekt wie auch direkt von der Österreichischen Hochschülerschaft der Uni Wien unterstützt.

Viele der Linksextremisten waren mit ebenfalls anwesenden Studentenpolitikern gut bekannt und gehörten vermutlich selbst diversen linken ÖH-Gruppierungen an.

Da ohne Weisung des Rektors oder eines Vertreters der Universität Wien auf dem Gelände auch der anwesenden Polizei die Hände gebunden waren, konnte diese nicht einschreiten. Auch die Leitung der Universität Wien unterstützt - wie unzensuriert.at bereits berichtete - den Linksextremismus in Österreich, indem sie Hörsäle für Veranstaltungen mit Terror-Unterstützern zur Verfügung stellt oder, wie sich am Donnerstag wieder zeigte, das illegale Treiben auf ihrem Boden einfach duldet.

Extremisten versuchten auch Ersatzhörsaal zu stürmen

Als der Antifa-Mob bemerkte, dass der RFS spontan einen anderen Hörsaal bekam, kam es zu einer Rangelei. Die Extremisten versuchten, auch den Ersatzhörsaal mit Gewalt zu stürmen. Doch durch die Polizei und Securitiys der Universität Wien konnte schlimmeres verhindert werden. Auf Initiative eines Antifa-Extremisten wurde zusätzlich der Feueralarm ausgelöst, weshalb sogar die Wiener Berufsfeuerwehr anrücken musste. 

Einer der Extremisten konnte durch Veranstaltungsteilnehmer identifiziert werden, es handelt sich um Mo(ritz) S., einen Aktivisten der trotzkistischen Gruppe "ArbeiterInnenstandpunkt", die sich interessanterweise häufig pro-kurdisch und gegen die Unterdrückung des Volkes durch das Erdogan-Regime engagiert und daher gegen den RFS-Vortrag thematisch eigentlich nichts einzuwenden gehabt hätte.

RFS fordert Uni auf, den Linksextremismus zu bekämpfen

Der RFS Wien zeigte sich in einer Aussendung schockiert über die Vorfälle: „Studenten gewalttätig daran zu hindern, sich außerhalb der Vorlesungen zu bilden, ist einfach nur krank. So ein Verhalten wird den Leuten auf diversen Vorträgen, die von der Uni Wien auch noch genehmigt und von der ÖH Uni Wien gefördert werden, eingeflößt", so der Uni-Wien-Obmann der freiheitlichen Studenten, Markus Ripfl.

Erst vor kurzem startete der Ring Freiheitlicher Studenten Wien die Kampagne "Stoppt den Wahnsinn", die sich genau gegen solche linksextremen Aktionen richtet.

Zum wiederholten Male forderte Ripfl die Uni Wien auf, ihr Problem mit dem Linksextremismus endlich zu bekämpfen. „Leider werden diese Leute von anderen Hochschulgruppierungen direkt und indirekt unterstützt. Die Uni Wien muss sofort dazu Stellung nehmen und darf den Linksextremismus nicht weiter dulden oder sogar fördern."

Wollen Sie täglich per Mail über die neuesten Artikel informiert werden? Hier können Sie sich anmelden.
Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
Loading...
in

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.