Freund oder Feind: Was bringt Trump?

Erste Taten im Amt lassen vermuten, dass Donald Trump seine Wahlversprechen auch halten will. Foto: Michael Vadon / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Erste Taten im Amt lassen vermuten, dass Donald Trump seine Wahlversprechen auch halten will.
Foto: Michael Vadon / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
24. Januar 2017 - 17:43

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Die Welt hat die Luft angehalten. Und atmet nun zitternd wieder aus. Viele in Schock, viele im Unglauben über das, was sie soeben haben mit ansehen müssen. Donald Trump wurde tatsächlich zum neuen US-Präsidenten gewählt. Eine unglaubliche Tatsache, die unsere Realität - und vermutlich die Realität sämtlicher Nationen der Erde - nachhaltig verändern könnte. Nun, nachhaltig wahrscheinlich nicht gerade, da Trump fossile Energiequellen forcieren möchte, anstatt sich weiter um die erneuerbaren Energien zu kümmern, doch es wird sich wohl definitiv in unserer Welt einiges ändern.

Gastbeitrag von Michael Grandt

Trump ist umstritten, und für viele ist seine Wahl eine Katastrophe sondergleichen. Einen Geschäftsmann mit durchaus als frauenfeindlich anzusehenden Tendenzen, der oft keine Ahnung von dem zu haben scheint, von dem er spricht, den kann man auf dem politischen Parkett wohl kaum ernst nehmen. Oder doch?

Tatsache ist nämlich auch, dass - selbst wenn sich herausstellte, dass es nicht die Mehrheit war - viele Menschen Trump zu ihrem Präsidenten gewählt haben, weil sie sich angesprochen fühlten von dem, was er so lauthals im Wahlkampf verkündet hatte. Merkwürdigerweise waren die Menschen eben gerade nicht alle so abgeneigt, einen großmäuligen Immobilien-Mogul zu ihrem Präsidenten zu wählen.

Unzufriedenheit in der Bevölkerung

Dass sie es eben doch, zu einem nicht unerheblichen Teil, getan haben, spricht für eine Unzufriedenheit, die in einer Bevölkerungsschicht entsprungen ist, die eben nicht mehr - wie früher - einfach in Amerika anwesend sein musste, um sich ein gutes Leben aufbauen zu können. Heute ist größerer Einsatz gefragt.

Und wenn Trump dann von Steuersenkungen spricht, davon, Amerika wieder groß zu machen und den Amerikanern selbst die Arbeitsplätze und damit das sogenannte gute Leben zurückzugeben, dann ist das ein Zug, auf den tatsächlich viele aufspringen.

Keine „Weltpolizei“ mehr

Auch die angestrebte Außenpolitik und die Aussicht darauf, eben nicht mehr „Weltpolizei“ spielen zu wollen, hat viele Wähler angesprochen. Für sie bedeutet eine Regierung unter einem US-Präsidenten Donald Trump tatsächlich eine Rückkehr zu einem besseren Leben und Freiheit. Was wird nun aus all den Versprechen werden?

Wollen Sie mehr zum Thema wissen? Dann lesen Sie hier den vollständigen Artikel aif Watergate-TV: „Donald Trump: Freund oder Feind?“

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