Deutschland wird laut neuer Flüchtlingsamts-Leiterin jede beliebige Menge an afrikanischen „Klimaflüchtlingen“ bewältigen

Die designierte Präsidentin des BAMF hält nichts von Obergrenzen und will "natürlich" jeden Flüchtling in Deutschland aufnehmen. Foto: European Commission DG ECHO / flickr (CC BY-ND 2.0)
Die designierte Präsidentin des BAMF hält nichts von Obergrenzen und will "natürlich" jeden Flüchtling in Deutschland aufnehmen.
Foto: European Commission DG ECHO / flickr (CC BY-ND 2.0)
25. Januar 2017 - 13:00

Seit Beginn dieses Jahres hat das deutsche Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) eine neue kommissarische Leiterin, die mit Februar zu dessen Präsidentin und Nachfolgerin von Frank-Jürgen Weise ernannt wird. Jutta Cordt, promovierte Juristin, hat einem Bericht des Magazins Focus zu Folge zur Aufgabe bekommen, diese Behörde „auf Vordermann zu bringen“. Gleich zu Amtsantritt sorgt sie nun für einen Paukenschlag, wie auch metropolico.org berichtet.

Auch bei neuen Flüchtlingsströmen keine Obergrenze 

Laut einer ihrer ersten „Wortmeldungen“ sieht Cordt auch bei einem neuerlichen, von Experten prognostizierten Flüchtlingsansturm keinerlei Handlungsbedarf hinsichtlich der Einführung einer Obergrenze. Als alternativlos bezeichnet die angeblich Parteilose dabei die Bewältigung immer neuer Migrationsströme, denen Deutschland gegenüber steht. Es gäbe keine Aufnahmemenge, die von Deutschland nicht bewältigt werden könne, so die designierte Präsidentin des BAMF.

Im besten Falle könnte man diese Aussage als lebenserhaltende Maßnahme ihrer Behörde werten, im schlimmsten wohl als grobe Fahrlässigkeit.

Millionen „Klimaflüchtlinge“ bereits in „nordafrikanischer Wartehalle“

Die von Experten unter dem verharmlosenden, medienwirksamen und politisch korrekten Begriff „Klimaflüchtlinge“ zusammengefasste Gruppe, die in Millionenstärke bereits in Nordafrika auf die Überfuhr nach Europa hofft, wird nach Aussage von Cordt scheinbar selbstverständlich in Europa und vor allem in Deutschland Aufnahme finden. Wurde damit nicht eine erneute Einladung des „gastfreundlichen“ Deutschland ausgesprochen?

Bundesregierung hält sich in Vorwahlzeiten bedeckt

In Deutschland steht der Wahlkampf vor der Tür und daher hält sich die Bundesregierung mit der Veröffentlichung neuer Flüchtlingszahlen tunlichst bedeckt. Den Regierenden liegt es fern, die Bürger mit Zahlen zu Trends der ungezügelten Migration zu verängstigen. Auch dass sich diese nach wie vor auf hohem Niveau bewegt und in absehbarer Zukunft alleine durch den Familiennachzug noch verstärken wird „umschifft“ man schweigend.

Alleine 2016 wurde von 750.000 Migranten Asyl beantragt, über Familienvisa sollen ab 2018 mehr als eine halbe Million Syrer nach Deutschland kommen. Die Zahl der Iraker und Syrer, die Familien nachholen, hat sich bereits verdreifacht.

Keine Entspannung in Sicht: 2,7 Millionen warten in einem Lager

Alleine in einem Lager nahe der nord-nigerianischen Stadt Kano am Tschadsee warten 2,7 Millionen Flüchtlinge, die sich großteils auf der Flucht vor der dort wütenden Boko-Haram-Terroristen befinden, auf Weiterreise Richtung Nordafrika und Europa. Die Lage ist von einer gerne durch die Bundesregierung herbeigeredeten Entspannung noch weit entfernt.

Berichten des Nachrichtenmagazins Focus zu Folge bereite sich das Kabinett Merkel bereits auf einen weiteren Flüchtlingsansturm vor. Der „blauäugige“ Versuch, die weltweiten Missstände über Steuergelder und naive Helfershelfer beseitigen oder abschwächen zu wollen, könnte Deutschland spätestens 2018 richtig teuer zu stehen kommen.

„Alternativlose“ Durchhalteparolen der designierten BAMF-Chefin

Die Neo-Flüchtlings- und Migrationsbeauftragte wartet freilich mit keinerlei neuen Erkenntnissen oder Innovationen angesichts der prekären Lage auf. Ganz im Gegenteil, um scheinbar auch ihr Amt und den dazugehörigen lukrativ wirtschaftenden Apparat zu rechtfertigen, geht Cordt den bisherigen, im Hinblick auf die Zukunft unverantwortlichen Weg völlig unbeirrt weiter, wie sie in einem aktuellen Focus-Interview unmissverständlich erklärt.

Jeder, der Asyl verlangt, bekommt sein Verfahren

Die 53-jährige Juristin erläutert, dass ihre Behörde vorbereitet sei, obwohl man keinerlei Auskunft darüber geben könne, wie viele „Flüchtlinge“ im heurigen Jahr zu erwarten seien. Angesichts der Prognosen, dass dieses Jahr ebenso viele Migranten zu erwarten seien wie 2015 und 2016, bekommt man auch von Cordt die allseits beliebte Phrase in der Steigerungsform „Wir müssen das schaffen“ serviert. Dass es eine Obergrenze gäbe, ab der ihre Behörde dem Ansturm nicht mehr gewachsen sein könnte, glaubt Cord nicht. „Jeder der bei uns Antrag auf Asyl stellt, hat ein Recht darauf, dass wir sein Schutzersuchen prüfen“, so die Neo-Präsidentin.

Neben der selbstauferlegten Pflicht, die „Querelen“ der muslimischen Welt durch Aufnahme von deren Staatsbürgern zu bekämpfen, löst nun Deutschland allem Anschein nach ganz nebenbei die Auswirkungen des Klimawandels durch Aufnahme der sogenannten afrikanischen „Klimaflüchtlinge“. Also eben „weiter so“ und es darf noch ein wenig mehr sein.

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