Gegen Dschihadisten braucht es Härte

Harald Vilimsky: Gegen Dschihadisten braucht es jedenfalls eine klare, harte Linie: Aberkennung der Staatsbürgerschaft und Verbot der Wiedereinreise. Foto: Harald Vilimsky / Facebook
Harald Vilimsky: Gegen Dschihadisten braucht es jedenfalls eine klare, harte Linie: Aberkennung der Staatsbürgerschaft und Verbot der Wiedereinreise.
Foto: Harald Vilimsky / Facebook
26. Januar 2017 - 22:00

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Anfang dieser Woche kam eine klare Warnung vom Chef der Europol, Rob Wainwright. Ihm zufolge kämpfen derzeit rund 5000 EU-Bürger in Kriegsgebieten – vor allem als Dschihadisten in Syrien und im Irak. „Wir sehen uns der größten Terrorbedrohung seit Generationen gegenüber", machte Wainwright klar. Denn ein Teil dieser islamistischen Kämpfer kehrt irgendwann nach Europa zurück – als brandgefährliche Zeitbomben.

Gastkommentar von Harald Vilimsky

Wie real diese Bedrohung ist, dämmert den Verantwortlichen langsam auch hierzulande: In Österreich, so heißt es aus dem Innenministerium, zählt man rund 300 Dschihadisten. Erst dieser Tage konnte ein islamistischer Bombenanschlag in Wien – geplant angeblich auf die U-Bahn – gerade noch verhindert werden.

Gleichzeitig erklärte US-Präsident Donald Trump in seinem ersten Interview mit der deutschen Bild-Zeitung: „Wir wollen nicht, dass Leute aus Syrien zu uns kommen, von denen wir nicht wissen, wer sie sind. Es gibt keine Möglichkeit für uns, diese Leute zu überprüfen. Ich will es nicht so machen wie Deutschland.“

Dass Trump Deutschland nennt hat nicht nur seinen Grund in der chaotischen, Terroristen begünstigenden Massenzuwanderungspolitik der Regierung Merkel. Immerhin war es die „Hamburger Zelle“ aus radikalen Muslimen rund um Mohammed Atta, die die Anschläge von 9/11 planten und durchführten.

Gegen Dschihadisten braucht es jedenfalls eine klare, harte Linie: Aberkennung der Staatsbürgerschaft und Verbot der Wiedereinreise.

Harald Vilimsky ist Delegationsleiter der FPÖ im Europäischen Parlament und Generalsekretär der FPÖ. Dieser Artikel ist auf der Webseite www.fpoe.eu erschienen.

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