Asylkrise kostete deutsche Steuerzahler allein 2016 unglaubliche 21,7 Milliarden Euro

Auch für 2017 veranschlagt Deutschland mehr als 21 Milliarden Euro für Einwanderer. Nutznießer: die Asylindustrie. Foto: geralt / pixabay.com
Auch für 2017 veranschlagt Deutschland mehr als 21 Milliarden Euro für Einwanderer. Nutznießer: die Asylindustrie.
Foto: geralt / pixabay.com
28. Januar 2017 - 12:30

Nach dem am Freitag veröffentlichten Monatsbericht des deutschen Bundesfinanzministeriums hat die Asylkrise im Jahr 2016 etwa 21,7 Milliarden Euro gekostet. Für das Jahr 2017 sind im Bundeshaushalt 21,3 Milliarden Euro für die nach Deutschland gekommenen und noch kommenden Personen veranschlagt.

2015/16 mehr als eine Million Zuwanderer

Nun einige Punkte zu den 2016 angefallenen Kosten: Für Aufnahme, Registrierung und Unterbringung von Personen, die Asyl gewährt bekommen wollen, gab die deutsche Bundesregierung 1,4 Milliarden Euro aus. Integrationsleistungen kosteten 2,1 Milliarden Euro und die Bekämpfung der Fluchtursachen (Geld, das gleich ins Ausland geschickt wird) 7,1 Milliarden. Weiters wendete man für Sozialleistungen 1,7 Milliarden Euro auf, und 9,3 Milliarden Euro erhielten die Bundesländer sowie Gemeinden als unmittelbare Entlastung ihrer eigenen Budgets zur Versorgung von Asylwerbern.  

Nach dem Bericht des Bundesfinanzministeriums kamen 2015 etwa 890.000  und 2016 etwa 280.000 Asyl-Wollende nach Deutschland.

"Schwarze Null" nur dank hoher Steuerleistung

Ebenso ist in den Ausführungen des Ministeriums nachzulesen, dass der Bund die sogenannte „Schwarze Null“ im Haushalt halten konnte, was bedeutet, dass keine neuen Schulden gemacht worden sind. Es wurde sogar ein Überschuss von 6,2 Milliarden Euro erzielt, was den hohen Steuereinnahmen (Bund rund 289 Milliarden Euro, Bundesländer 288,6 Milliarden Euro) und den derzeit niedrigen Zinsen für Staatsschulden zu verdanken ist.

"Konjunkturprogramm" für die Wirtschaft?

Trotzdem gibt die gewaltige Summe von 21,7 Milliarden Euro Asyl-Kosten, für die natürlich die Steuereinnahmen der Bürger herangezogen werden, auch Anlass zum Jubel, jedenfalls für den Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Ferdinand Fichtner. Er erklärte der Nachrichtenagentur Reuters, dass mehr als 90 Prozent der Bundesausgaben in die Wirtschaft weitergeflossen seien, etwa wegen der Versorgung von Asylwerbern mit Unterkunft, Kleidung, Lebensmitteln etc. oder wegen Bauinvestitionen für Asyl-Quartiere. Fichtner bezeichnete die Milliarden-Kosten als riesiges „Konjunkturprogramm“ für die Wirtschaft (abzüglich wohl der 7,1 Milliarden für die Bekämpfung der Fluchtursachen).

Profiteur Asylindustrie

Anmerkung: Der kürzlich verstorbene Journalist und Publizist Udo Ulfkotte beschäftigte sich ebenfalls mit dem Thema „Konjunktur“, also der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der deutschen Asylkrise, und konnte dabei entlarven, dass mit Sicherheit nicht der durchschnittliche Steuerzahler von der Asylkrise profitiert. In Deutschland ist es die Asylindustrie, die pro Jahr mehr als 140 Milliarden Euro umsetzt. Siehe dazu auch ein Interview mit Udo Ulfkotte auf Unzensuriert-TV.

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